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Neuburg

19.01.2021

Donausteg für Neuburg: Die Grünen wollen einen Standort

Die Grünen wollen zeitnah den optimalen Standort für einen Donausteg finden.
Foto: Winfried Rein

Plus Die Stadtratsfraktion der Neuburger Grünen stellt einen Antrag, um damit die Suche nach einem geeigneten Standort für einen Donausteg voran zu treiben. Was sie außerdem fordern.

Die Arbeitsgemeinschaft (AG) Verkehrsentwicklung soll sich, unterstützt von jeweils einem Mitglied aus der Agenda 21 und von Fridays for Future, auf die Suche nach geeigneten Standorten für einen vom Stadtrat bereits einstimmig beschlossenen Donausteg machen. Diesen Antrag stellt Gerhard Schoder im Namen der Grünen Stadtratsfraktion.

Die Prioritätenliste soll nach zuvor festgelegten Zielen (beispielhaft: Elisenbrücke vom Schülerverkehr entlasten, Parken außerhalb der Innenstadt attraktiver machen, Umweltauswirkungen, geringe Baukosten, touristische Attraktivität, ...) aufgestellt und im Mai dem Stadtrat vorgestellt werden. Bürger sollen Anregungen in den Prozess einbringen können. Damit die Prüfung der Varianten für die Bürger und Fraktionen nachvollziehbar sei, sollten Findungsprozess und relevante Informationen regelmäßig transparent in der Presse und online zur Verfügung gestellt werden.

Antrag der Grünen in Neuburg liegt bei den zuständigen Fachämtern

Der vorgeschlagene Auswahlprozess ermöglicht es auch, weitere Donaustege ohne erneutes Durchlaufen des langwierigen Findungsprozesses schnell planen und umsetzen zu können.

Oberbürgermeister Bernhard Gmehling hat den Antrag bereits an die zuständigen Fachämter in der Verwaltung weitergeleitet und wartet auf deren Stellungnahmen. Er weist aber schon einmal darauf hin, dass manch einer vielleicht eine völlig falsche Vorstellung davon habe, welchen Aufwand selbst der Bau eines einfachen, hölzernen Donaustegs mit sich bringt. Denn auch in diesem Fall würde erheblich in die Landschaft eingegriffen und eine Unzahl von Fachstellen zu hören sein.

Deshalb sollte jetzt alle Aufmerksamkeit der für Neuburg so bedeutenden zweiten Donaubrücke gebühren, deren mögliche Realisierung zumindest schon einmal auf den Weg gebracht ist.

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