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Ehekirchen

12.08.2018

Erfolgreiche zweite Auflage des Ehekirchener Kunstsommers

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2 Bilder
Zufrieden zeigten sich Organisator und Gemeinderat Franz Männling (rechts) und 3. Bürgermeister Otto Plath (Mitte) bei der Vernissage. Kursleiterin Ilona Herreiner (links) stand ihren Schülern mit Rat und Tat zur Seite.
Bild: Doris Bednarz

Die Ausstellung im Rathaus und die Bilder von Maria Matschina können noch bis 6. September besichtigt werden. Was Interessierte sehen können.

Mit einer Ausstellung der Holzskulpturen, die 25 interessierte Künstler in je zwei fünftägigen Kursen kreiert haben, geht die zweite Auflage des Ehekirchener Kunstsommers (EKuSo) zu Ende. Die Vernissage fand am Wochenende in Rathaus statt. Die Organisation lag, wie bereits im vergangenen Jahr, in den Händen von Heidi Kügler und Franz Männling, die ihre ersten Erfahrungen in Holzbildhauerkursen der Neuburger Sommerakademie gesammelt haben. Die von den beiden ins Leben gerufenen Kurse besuchten Teilnehmer aus Ehekirchen und der näheren Umgebung, eine Künstlerin war sogar bis aus Duisburg angereist.

Gemeinderat und Organisator Franz Männling eröffnete die Vernissage zum Ehekirchener Kunstsommer im Rathaus

Die Vernissage im Ehekirchener Rathaus eröffnete Gemeinderat Franz Männling. Er bedankte sich bei der Kursleiterin Ilona Herreiner und der Malerin Maria Matschina, die ebenfalls ihre Bilder ausstellt, und begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste. Männling kennt die aus Augsburg kommende Bildhauerin Ilona Herreiner, die an der Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe studiert hat, bereits aus seiner Neuburger Zeit. Die Künstlerin, die einen Zweit-Wohnsitz im australischen Melbourne hat, dort auch arbeitet und ausstellt, war wieder sehr gerne nach Ehekirchen gekommen, um ihre Schüler zu unterstützen oder wertvolle Tipps für den richtigen Umgang mit Schnitzeisen und Klüpfel zu geben.

Dritter Bürgermeister Otto Plath bedankte sich in seinen Grußworten bei den Organisatoren. Er hofft auf eine baldige Wiederholung des Kunstsommers: „Nicht zuletzt auch deshalb, weil im vergangenen Jahr neben dem Rathaus eines der Kunstwerke aufgestellt wurde. Vielleicht entwickelt sich daraus mal ein Weg der Skulpturen.“ Er lobte den Fleiß und die schweißtreibenden Anstrengungen bei den tropischen Temperaturen. Wie er sagte, würde er jedes der ausgestellten Werke gerne bei sich im Haus oder im Garten stehen sehen.

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Schon vor einigen Monaten suchten die Organisatoren geeignete Bäume für den Ehekirchener Kunstsommer

Bereits vor einigen Monaten hatten sich Heidi Kügler und Franz Männling auf die Suche nach geeigneten Bäumen begeben. Unterstützung erhielten die beiden von der Gemeinde, von Privatleuten und von den Stadt- und Landkreisbetrieben, die Holzstämme in allen Variationen zur Verfügung stellten. Wobei nicht unbedingt jedes Objekt zur Bearbeitung geeignet war. Ungezieferbefall, ein morsches Innenleben oder auch einfach nur ein zweiter Versuch der Kursteilnehmer erforderten über 40 holzige Versuchsobjekte.

Ende Juli traf sich der erste Kurs auf dem Gelände des Schulsportplatzes, um unter den schattenspendenden Bäumen gedankenversunken Kunst aus Naturmaterial zu kreieren. Jeder der Teilnehmer hatte sich im Vorfeld Gedanken gemacht, der Fantasie freien Lauf gelassen und die Umsetzung seiner Ideen vor dem inneren Auge geplant. Die Palette reichte von Tieren über Fantasiefiguren bis hin zu einem auf dem Kopf stehenden Menschen. Der Ehekirchener Thomas Junker brachte sich seine Inspiration aus seinem Costa-Rica-Urlaub mit. Er verzierte seinen Holzstamm mit einem filigranen Leguan. Doch nicht nur Kreativität war in dieser Zeit gefragt, sondern auch Kondition und Muskelkraft – unausweichlich waren leicht lädierte Hände und Arme.

Öffnungszeiten: Die Ausstellung ist bis 6. 9. im Rathaus zu sehen: Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr, Freitag von 8 bis 12 Uhr, Samstag, 1. 9., von 10 bis 13 Uhr und Sonntag, 2. 9., von 10 bis 13 und von 15 bis 17 Uhr.

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