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14.07.2017

Geheimnis um Kinderkrippe

Der Punkt wurde im Gemeinderat nicht öffentlich behandelt

Einen nicht alltäglichen Antrag hat Heinrich Müller, SPD-Gemeinderat in Rennertshofen, bei der Marktgemeinderatssitzung am Dienstag gestellt. Müller wollte einen Tagesordnungspunkt aus dem nichtöffentlichen Teil in den öffentlichen Teil geschoben haben. Bürgermeister Georg Hirschbeck ließ abstimmen. Ergebnis: Der Besprechungspunkt blieb im nichtöffentlichen Teil der Sitzung. Eine große Mehrheit stimmte gegen Müllers Antrag.

Müller wollte am nächsten Tag zu seinem Antrag nichts mehr sagen, war sauer, verwies aber darauf, dass er der Verschwiegenheitspflicht unterliege, was den nichtöffentlichen Teil der Gemeinderatssitzung angehe. Eine Nachfrage beim Bürgermeister ergab, dass es um die neu erbaute Kinderkrippe in Rennertshofen ging. Hirschbeck erklärte, dass der Tagesordnungspunkt später in der nichtöffentlichen Sitzung vertagt worden sei, wollte aber weiter zu dem Thema nicht Stellung beziehen. Nur so viel. „Es ist nichts Großes. Aber bevor wir damit an die Öffentlichkeit gehen, müssen wir feststellen, was genau Sache ist.“

Klingt wie ein Beweissicherungsverfahren für einen Schaden. Schon während der Bauphase hatte die Kinderkrippe zu einigen Querelen im Gemeinderat und mit dem Bauplaner geführt. Und obwohl Hirschbeck den Bau als offiziell abgeschlossen bezeichnete, scheint wirkliche Ruhe dort noch nicht eingekehrt zu sein.

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