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Heimlichtuerei in Rennertshofen

Heimlichtuerei in Rennertshofen
Kommentar Von Manfred Dittenhofer
19.02.2020

Rennertshofens Bürgermeister Georg Hirschbeck feiert demnächst seinen 60. Wieso die Räte bei der Planung lieber unter sich bleiben wollten.

Eigentlich haben sie in Rennertshofen gar keinen Grund, diese Angelegenheit hinter verschlossenen Türen zu diskutieren und zu entscheiden. Wieso also die Heimlichtuerei? Tatsächlich wird damit das Thema, nämlich die Feier zum runden Geburtstag des Gemeindeoberhaupts, schon vorher in eine Ecke gezerrt, in die es gar nicht gehört. Denn es ist ja nichts Verwerfliches, wenn ein Gemeinderat beschließt, die Geburtstagsfeier des Bürgermeister teilweise mitzufinanzieren. Das machen andere Kommunen, etwa die Stadt Neuburg, genauso. Schließlich repräsentiert der Bürgermeister die Marktgemeinde und lädt in dieser Funktion Honoratioren aus dem Umland ein. Und auch die Bevölkerung darf mit feiern.

Leider ist der aktuelle Fall in Rennertshofen nur ein Beispiel, wie immer wieder vermeintlich heikle Themen im nicht öffentlichen Teil der Sitzungen verschwinden oder zumindest dort vorbesprochen werden. Und so erst heikel werden. Denn der Öffentlichkeit entgeht, wenn nicht gar der gesamte Beschluss, so doch zumindest der Weg der Entscheidungsfindung. Und Gerüchten wird auf diese Weise nur der Weg geebnet.

Lesen Sie dazu auch den Artikel "So steht es um den Schulneubau in Rennertshofen"".

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