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26.07.2020

Karlshuld: Personalwechsel in der Pfarreiengemeinschaft

Mit viel Leidenschaft füllte Frieda Wohlhüter ihr Amt als Gemeindereferentin in der Pfarreiengemeinschaft Karlshuld-Weichering-Lichtenau aus. Hier ein Auftritt im Fasching als Pippi Langstrumpf.

Plus Gemeindereferentin Frieda Wohlhüter ist ab September nicht mehr in der Pfarrei tätig. Warum sie diesen Schritt macht und wer dann einen Teil ihrer Arbeit in Karlshuld übernimmt.

Personalwechsel in der Pfarreiengemeinschaft (PG) Karlshuld-Weichering-Lichtenau: Gemeindereferentin Frieda Wohlhüter wird ab September nicht mehr in der Pfarrei, sondern hauptsächlich im Schuldienst tätig sein sowie weiterhin mit fünf Stunden in der Notfallseelsorge. Einen Teil ihrer Arbeit übernimmt mit 7,5 Wochenstunden Stefanie Bechtold (31).

Religionslehrerin Stefanie Bechtold springt vorübergehend als Gemeindereferentin ein.

Die Religionslehrerin im Kirchendienst wird weiterhin an der Maurus-Gerle-Schule Karlshuld die Klassen Eins bis Zehn unterrichten, gibt aber ihre Schulstunden in Neuburg und Karlskron an Wohlhüter ab. Bechtold soll überwiegend in der Kommunion- und Firmvorbereitung eingesetzt werden, kündigte Pfarrer Paul Igbo in der Vorabendmesse an, als er seine neue Teilzeit-Gemeindereferentin vorstellte. Bechtold hat in Eichstätt Religionspädagogik und kirchliche Bildungsarbeit studiert und ist daher auch für die Arbeit als Gemeindereferentin qualifiziert. „Ich habe mich sehr gefreut, als Pfarrer Igbo mich fragte“, erzählte sie, „ich freue mich darauf, auch in der Gemeinde mit den Kindern zu arbeiten und ihnen den Glauben näher zu bringen.“ Sie wohnt seit zwei Jahren mit Mann und Sohn im Karlshulder Ortsteil Grasheim und betrachtet es als Privileg, am Ort arbeiten zu können und auch - in Zukunft - nur an einer einzigen Schule zu arbeiten.

Mit dem Weggang von Frieda Wohlhüter müssen 14,5 Arbeitsstunden aufgefangen werden

Nachdem Wohlhüter 22 Wochenstunden in der Gemeindearbeit eingesetzt war, fehlen schmerzhafte 14,5 Stunden, die von Pfarrer Igbo und Ehrenamtlichen aufgefangen werden müssen, bis ein Vollzeit-Nachfolger gefunden ist. Dass dieses Arrangement ein Provisorium für zunächst ein Jahr ist, macht auch die Antwort der Bischöflichen Pressestelle deutlich. „Im Rahmen der Personalplanung ist über eine Nachfolge zum 1. September 2021 zu entscheiden“, teilt stellvertretender Leiter Nicolas Schnall mit. Der Wechsel Wohlhüters sei „in Absprache mit Pfarrer Igbo, der diözesanen Schulabteilung und ihr“ erfolgt.

Wohlhüter war 2015 von Neuburg nach Karlshuld gewechselt, damals war noch Pfarrer Pero Ljubicic Leiter der PG. „Der Grund liegt darin, dass Pfarrer Igbo und ich ganz unterschiedliche Vorstellungen, Meinungen und Wahrnehmungen der Dinge haben“, erklärt Wohlhüter, „aber auch wenn wir oft unterschiedlich gedacht haben, sind wir uns in dem Punkt einig, dass kein Bruch in der Pfarrei entstehen soll, nur weil wir beide uns miteinander schwertun.“ Das Wichtigste sei der Dienst am Menschen. Dem kann sie an den Schulen ebenfalls nachgehen, daher freut sich Frieda Wohlhüter auf den neuen Berufsabschnitt.

Pfarrer Igbo hatte sich im kurzfristig in Weichering angesetzten für die scheidende Gemeindereferentin angesetzten Abschiedsgottesdienst bei ihr und ihrem Ehemann Christian Wohlhüter bedankt, der immer wieder unterstützend für die Pfarrei tätig geworden war. „Es war eine prägende Zeit und nicht nur Sonnenschein“, sagte Igbo. Er erinnerte an viele Pläne aus der Anfangszeit, die zum Teil miteinander umgesetzt wurden, wenn auch nicht immer erfolgreich. „Aber das Positive war von meiner Seite aus immer dabei“, betont er.

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