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Neuburger Stadtrat: Regieren wird schwieriger

Neuburger Stadtrat: Regieren wird schwieriger
Kommentar Von Manfred Rinke
16.03.2020

Plus Acht Parteien sind künftig im Neuburger Stadtrat vertreten. Was das für den Oberbürgermeister bedeutet.

Die Welt im Neuburger Stadtrat wird in der kommenden Wahlperiode bunter sein. Mit dem Einzug von drei neuen Parteien werden auch vier der insgesamt 14 neuen Mandatsträger am Sitzungstisch Platz nehmen. Das macht das Regieren in den kommenden sechs Jahren schwieriger – für einen möglichen Grünen-OB noch viel mehr als für den derzeit amtierenden. Denn auch wenn die Bündnisgrünen mit künftig fünf statt bisher zwei Stadträten die großen Gewinner der Stadtratswahlen in Neuburg sind – Beschlüsse können sie im 30-köpfigen Gremium alleine nicht durchboxen. Dafür wird viel Kompromissbereitschaft erforderlich sein.

Auch Bernhard Gmehling würde als alter und neuer OB künftig mehr Verbündete brauchen, nachdem die CSU knapp zehn Prozent an Stimmen und damit drei Stadtratsmandate verloren hat. Die Christsozialen bekamen das Ausscheiden von Stimmenfängern wie Elfriede Müller, Rüdiger Vogt oder Fritz Goschenhofer zu spüren. Ermutigend für die CSU, dass mit Julia Abspacher und Peter Ziegler der jungen Generation in der Partei eine Stimme gegeben wird.

Noch einmal abwärts ging es mit der SPD. Sie stellt nur noch drei Stadträte, wobei Horst Winter und Ortsvorsitzender Heinz Schafferhans auf der Strecke blieben. Die Sozialdemokraten verwandeln sich damit endgültig vom einstigen Schwer- zum Leichtgewicht im Stadtrat.

Lesen Sie dazu auch den Artikel "Acht Parteien ziehen in den Neuburger Stadtrat ein".

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