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12.06.2009

Neues Nierenzentrum am Klinikum

Ingolstadt (haju/nr) - Am Montag nimmt das KfH-Nierenzentrum Ingolstadt seinen Betrieb in neuen Räumlichkeiten im Ärztehaus am Klinikum auf. Die Situation wird dadurch vor allem für viele Dialysepatienten aus der Region deutlich verbessert.

Das gemeinnützige KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation betreibt seit 1969 in Ingolstadt ein Nierenzentrum, bisher in der Vorwaltnerstraße. Die enge Kooperation zwischen dem Nierenzentrum und dem Klinikum, die durch die räumliche Nähe noch gestärkt wird, ermöglicht die kompetente Betreuung nierenkranker Patienten "aus einer Hand": Dr. med. Friedrich J. Lazarus als Chefarzt der Medizinischen Klinik III nimmt auch die ärztliche Leitung des Nierenzentrums wahr.

Auch die Schlaf-Dialyse ist ab möglich

Dort werden Patienten mit einer chronischen Nierenerkrankung in allen Fragen der Nierenersatztherapie beraten und betreut. Im Bereich der Dialyse bietet das KfH alle gängigen Behandlungsverfahren - auch die Heimdialyse - an. Die Dialysebehandlung erfolgt an sechs Tagen in der Woche, zusätzlich ermöglicht das Nierenzentrum den Patienten ab sofort auch eine achtstündige Schlafdialyse-Schicht. In den neuen Räumlichkeiten stehen für die Dialyse 33 Behandlungsplätze zur Verfügung. Darüber hinaus werden stationäre Patienten des Klinikums im Fall einer notwendigen Hämodialysebehandlung auf weiteren 16 Dialyseplätzen im Klinikum betreut.

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Wichtiger Bestandteil im Leistungsspektrum des Nierenzentrums ist neben der Dialyse die nephrologische Sprechstunde, in der die Diagnostik und Therapie fortgeschrittener chronischer Nierenerkrankungen sowie die Versorgung der Patienten vor und nach einer Nierentransplantation sichergestellt werden. Darüber hinaus strebt das KfH an, durch die verstärkte fachübergreifende Zusammenarbeit zum Beispiel mit Diabetologen, Urologen, Hausärzten und Ernährungsberatern auch zur Verbesserung der präventiv-medizinischen Versorgung der Bevölkerung beizutragen.

Als Wegbereiter einer flächendeckenden Dialyseversorgung hat das KfH von Anfang an die Vernetzung von ambulanten und stationären Versorgungsstrukturen gefördert und umgesetzt sowie eine entsprechende Organisationsstruktur für die Nierentransplantation geschaffen, um eine auf den Patienten zugeschnittene, bedarfsgerechte Behandlung zu ermöglichen. Bundesweit gibt es mehr als 200 KfH-Nierenzentren, 67 davon in Bayern.

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