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Ingolstadt
12.01.2022

Ein Versehen: Rund 200 Impfungen mit abgelaufenem Vakzin in Ingolstadt

In Ingolstadt wurde versehentlich abgelaufener Impfstoff verabreicht.
Foto: Sven Hoppe/dpa

Im Impfzentrum in Unsernherrn in Ingolstadt wurden versehentlich 201 Dosen abgelaufenen Impfstoffs verabreicht. Betroffene müssen sich aber keine Sorgen machen.

In der Außenstelle Unsernherrn des Impfzentrums Ingolstadt ist versehentlich abgelaufener Corona-Impfstoff gespritzt worden. Am 4. und 5. Januar wurde in 201 Fällen Biontech-Impfstoff verabreicht, dessen Haltbarkeitsdatum am 3. Januar 2022 erreicht war. Mitarbeiter hatten bei der Entnahme des Impfstoffes aus der Kühlung den Vermerk über das Ablaufdatum der Charge übersehen.

Bei einer routinemäßigen internen Kontrolle wurde der Sachverhalt festgestellt und den zuständigen Stellen gemeldet. Das Impfzentrum Ingolstadt bedauert, dass es zu diesem Fehler gekommen ist. Personen, die an besagten Tagen in der Außenstelle des Impfzentrums Ingolstadt Süd mit Biontech geimpft wurden, werden nun unmittelbar durch das Impfzentrum kontaktiert und aufgeklärt. Die ärztliche Leitung des Impfzentrums Ingolstadt betont: Die Impfungen sind für die betroffenen Personen unbedenklich. Es bestehen keine Bedenken hinsichtlich gesundheitlicher Folgen oder nachträglicher Auswirkungen in Folge der Impfungen.

Impfzentrum Ingolstadt spritzt aus Versehen abgelaufenen Impfstoff

Hinsichtlich der Wirksamkeit des Impfstoffs lassen bisherige Erfahrungen darauf schließen, dass trotz des kurzzeitigen Ablaufs des Vakzins ein Impfschutz besteht. Zur Überprüfung der Impfwirkung wird den betroffenen Personen ein kostenloser Bluttest zur Antikörperbestimmung angeboten. Bei Bedarf ist eine Nachimpfung möglich. Im Impfzentrum Ingolstadt hat der sachgemäße Umgang mit den Vakzinen höchste Priorität. Der Vorfall ist auf menschliches Versagen zurückzuführen. Die internen Prozesse wurden inzwischen überarbeitet, damit ein solcher Fehler in Zukunft vermieden werden kann. (nr)

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