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Rennertshofen-Hütting
19.09.2018

Eine Minihaus-Siedlung für Hütting?

So oder so ähnliche Mikro-Häuser auf vier Rädern sollen in Hütting entstehen. Der Rennertshofener Gemeinderat hat das Projekt genehmigt, jetzt muss das Landratsamt die Pläne absegnen.<b></b>
2 Bilder
So oder so ähnliche Mikro-Häuser auf vier Rädern sollen in Hütting entstehen. Der Rennertshofener Gemeinderat hat das Projekt genehmigt, jetzt muss das Landratsamt die Pläne absegnen.<b></b>

In dem Rennertshofener Ortsteil sollen bis zu 25 sogenannte „Tiny Houses“ entstehen. Was hinter dem Wohnkonzept eines Rennertshofener Investors steckt.

Winzige Häuschen – so heißt ein Trend übersetzt aus dem Englischen, der schnell und unbürokratisch flexiblen Wohnraum schaffen könnte. Solche „Tiny Houses“ sorgten am Dienstag im Rennertshofener Gemeinderat für Diskussionen. Denn in Hütting sollen auf einem rund 5000 Quadratmeter großen Grundstück 25 solche Kleinsthäuser stehen. Eine entsprechende Bauvoranfrage behandelte der Marktgemeinderat in der ersten Sitzung nach der Sommerpause. Für das Vorhaben müssten ein Bebauungsplan aufgestellt und der Flächennutzungsplan geändert werden. Ein Teil der Fläche liegt zudem im Landschaftsschutzgebiet.

Die mobilen Wohnräume sehen aus wie kleine Holzhäuser, stehen allerdings auf einer Achse und können von einem Auto oder in größerer Form von einem Lastwagen gezogen oder transportiert werden. Anders als ein Wohnwagen aber sollte ein solches Kleinhaus viel länger an einem Standort stehen. Und viele Menschen nutzen solche (Im)Mobilien mehr und mehr als Hauptwohnsitz. So auch die Interessenten, die es bereits für Hütting gibt. Rund 80 Prozent von denen würden dort den Hauptwohnsitz anmelden. Ein Großteil der Häuschen würde von einer Person bewohnt werden.

Für die Tiny Houses in Hütting gab es im Gemeinderat Rennertshofen grünes Licht

Und obwohl die Gemeinderäte die Idee eines Rennertshofeners durchwegs begrüßten, entstanden doch so viele Fragezeichen, dass Gemeinderat Josef Spenninger Vertagung beantragte. Dieser Antrag wurde allerdings mit 10:6 Stimmen abgelehnt. Viele Fragen seien noch ungeklärt, wie etwa die Ver- und Entsorgung der Häuser, zu der der Antragsteller keine Angaben machte. Das wäre allerdings auch zu früh, bemerkte Bürgermeister Georg Hirschbeck. Denn dieses Thema käme erst beim Bauantrag zur Sprache, der ja auch noch notwendig sei. Genauso sei es mit Infrastrukturfragen wie die nach Parkplätzen für die Bewohner.

Für das Bauvorhaben sprachen sich zehn der 16 Ratsmitglieder aus. Während Peter von der Grün eine Infoveranstaltung für die Hüttinger Bürger forderte, fand es Michael Müller nicht gut, dass mit dem Projekt sämtliche Verordnungen für Immobilien umgangen würden. Außerdem sei die Minihaus-Siedlung ein enormer Eingriff in Hütting, über den sich der Gemeinderat mehr Gedanken machen sollte, bevor er sie befürworte.

In einem nächsten Schritt wird sich nun das Landratsamt zu den Plänen äußern.

Die Tiny House-Bewegung entstand in den USA während der Immobilienkrise. Die Befürworter dieses Schrumpfungsprozesses (Downsizing) heben nicht nur die finanziellen Vorteile kleinerer Wohnhäuser hervor, sondern auch die Ressourcenschonung und eine Vereinfachung des Lebens, weil man sich in den Miniwohnungen zwangsläufig auf das Wesentliche konzentrieren muss. Denn die Wohnfläche dieser Häuser liegt in der Regel zwischen zehn und 55 Quadratmeter. Die Kosten sind entsprechend günstig: Sie liegen deutlich unter 100000 Euro. Sogar Tchibo bietet in seinem Sortiment Tiny Houses an. Das günstigste Modell ist ab 40000 Euro zu haben. (mit clst)

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