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Fußball

17.01.2020

„Ich spüre das Vertrauen“

Möchte ab dem Sommer wieder vermehrt auf junge, hungrige Akteure aus der Region bauen: VfR-Trainer Christian Krzyzanowski.
Bild: Daniel Worsch

Christian Krzyzanowski möchte seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag beim VfR Neuburg verlängern. Eine Entscheidung soll spätestens bis zum 27. Januar fallen

Rein sportlich betrachtet herrscht beim Fußball-Landesligisten VfR Neuburg noch Ruhe. Erst am 27. Januar bittet Cheftrainer Christian Krzyzanowski seine Schützlinge zum ersten Mal im Jahr 2020 auf den Rasen, um diese für die zweite Saisonhälfte in Schwung und Form zu bekommen. Hinter den Kulissen wird aber – wie bereits berichtet – eifrig an der Zukunft gearbeitet. In erster Linie geht es dabei um die Frage, ob Krzyzanowski die Lilaweißen auch in der Spielzeit 2020/2021 in der Landes- oder bestenfalls sogar Bayernliga weiterhin betreuen wird.

„Es laufen momentan Gespräche. Darin habe ich dem Verein signalisiert, dass ich gerne weitermachen würde. Gerade die Gespräche mit vielen Zuschauern, Sponsoren und Leuten aus dem Verein haben mich motiviert, unseren erfolgreichen gemeinsamen Weg weiterzugehen“, sagt Krzyzanowski, der den Verantwortlichen bei diesen Treffen bereits einen konkreten Zukunftsplan vorgelegt hat. „Wir müssen künftig wieder auf junge, hungrige Spieler aus der Region bauen, denen wir aktuell die Plattform Landesliga bieten können“, so der VfR-Coach. Gleichzeitig dürfe man sich „aber auch nicht den Akteuren verschließen, die von höherklassigen Vereinen zu uns kommen, um Landesliga spielen zu wollen. Dabei müssen aber natürlich auch die finanziellen Rahmenbedingungen passen“. Darüber hinaus wäre es laut Krzyzanowski, der den vorgelegten Plan für „alternativlos“ hält, „überaus wünschenswert, wenn wir in jedem Jahr auch Spieler aus unserer zweiten Mannschaft in den Kader der ’Ersten’ integrieren könnten“.

Dass die Entscheidungsträger des Vereins dies letztlich genau so sehen beziehungsweise einer Vertragsverlängerung positiv gegenüberstehen, davon ist Krzyzanowski überzeugt. „Ich spüre das volle Vertrauen von unserem Vorsitzenden Martin Pfautsch und sportlichen Leiter Roland Portune. Aus sportlicher Sicht gibt es in meinen Augen keinen Grund für eine Trennung im Sommer“, sagt der VfR-Übungsleiter, der dieses Thema spätestens bis zum Trainingsauftakt am 27. Januar geklärt haben möchte, „damit wir uns voll und ganz auf die zweite Saisonhälfte in der Landesliga fokussieren können“.

„Ich spüre das Vertrauen“

Große Veränderungen innerhalb des Kaders wird es dabei nicht geben. Abgänge gab es in der Winterpause keine. Mit Michael Belousow (FC Pipinsried) stößt möglicherweise noch ein Neuzugang hinzu. Auch die Tatsache, dass einige „ältere“ Akteure aus seiner Truppe bei anderen Klubs als Spielertrainer gehandelt werden, bringt Krzyzanowski nicht aus der Ruhe: „Das ist normal. Vielleicht werden uns drei oder vier Jungs im Sommer verlassen, um eine neue Laufbahn als Spielertrainer einzuschlagen. Aber diese Akteure sind in einem Alter, wo man eine solche Entscheidung absolut verstehen kann. Abgesehen davon muss unser Weg im Sommer – wie bereits beschrieben – ohnehin ein anderer sein.“

Sein erstes Testspiel bestreitet der VfR Neuburg indes am Samstag, 1. Februar, um 14 Uhr beim Regionalligisten VfB Eichstätt.

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