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Mobilität

11.09.2019

1576 Unterschriften für die Hesselbergbahn

1576 Menschen unterzeichneten eine Petition zur Reaktivierung der Hesselbergbahn zwischen Nördlingen und Gunzenhausen.

Demnächst soll die Petition an Staatsminister Hans Reichert übergeben werden

Unter dem Motto „Rettet die Hesselbergbahn“ ist am Sonntag die Petition zur Reaktivierung der Zugstrecke zwischen Nördlingen und Gunzenhausen beendet worden. 1576 Menschen unterzeichneten das Schriftstück. Der nächste Schritt der kreistagsfraktionsübergreifenden Kampagne ist die Übergabe der Unterschriften an den bayerischen Verkehrsminister Hans Reichhart. Ziel war es, 1000 Unterschriften zu bekommen. Initiatorin Regina Thum-Ziegler begründete die Reaktivierung in einer Mitteilung damit, dass neben dem wichtigen Beitrag des Schienenverkehrs zum Klimaschutz die ländliche Bevölkerung mit der Hesselbergbahn direkter an die Nürnberger Metropolregion angebunden und die autofreie Mobilität von Jung und Alt, sei es als Berufspendler, sei es im Freizeitbereich, gefördert werde.

Auch die Entwicklungsgesellschaft Region Hesselberg unterstützt die Planungen zur Bahnreaktivierung im Gebiet der Region Hesselberg. Das beschlossen die Bürgermeister der Region Hesselberg bei ihrer kürzlichen Gesellschafterversammlung in Merkendorf. Dieser Beschluss betrifft einer Pressemitteilung zufolge die zwei Strecken Dombühl-Wilburgstetten und Gunzenhausen-Wassertrüdingen, für welche derzeit Reaktivierungs-Planungen laufen.

Nach Ansicht der Bürgermeister sollen beide Strecken bis Nördlingen verlängert werden, um Bahn-Sackgassen zu vermeiden und einen langfristigen Betrieb in beide Richtungen sicher zu stellen.

Aktuell gibt es in der Region Hesselberg nur zwei Bahnhöfe in Triesdorf und Dombühl. „Für die weitere positive Entwicklung unserer Region Hesselberg sind die Planungen zur Bahnreaktivierung von höchster Bedeutung,“ sagte Wilburgstettens Bürgermeister Michael Sommer, der zugleich Mitglied der Geschäftsleitung der Entwicklungsgesellschaft ist. (vmö/pm)

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