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Kommunales

18.09.2019

Bäume müssen gefällt werden

Zwei Birken an der Staatsstraße vor Hainsfarth sollen laut Straßenbauamt verkehrsgefährdend sein.

Die Birken an der Staatsstraße sollen verkehrsgefährdend sein. Darüber hat der Gemeinderat Hainsfarth zudem diskutiert

Schöne Birken zieren drei Kreuze am westlichen Ortseingang von Hainsfarth. Per Einschreiben hat die Gemeinde vom Staatlichen Bauamt nun die Information erhalten, dass die Bäume eine Verkehrsgefährdung darstellen sollen und gefällt werden müssen. In der jüngsten Gemeinderatssitzung sprach das Gremium über den schönen Platz an der Staatsstraße. Bürgermeister Klaus Engelhardt sagte, dass ein Pilz die rechte Birke befallen habe und der Baum „nicht mehr zu retten sei“. Der Gemeinderat beschloss schließlich einstimmig, dass die Bäume wegen der Verkehrsgefährdung gefällt werden und der Wurzelstock entfernt wird. Wegen der Nachpflanzung will der Bürgermeister Anregungen vom Landschaftspflegeverband einholen.

Die Räte haben in ihrer Sitzung am Montag außerdem weitere Aufträge für das Armenhaus vergeben. Die Firma Strobel aus Holzkirchen wird mit den Gerüstarbeiten beauftragt (9314,13 Euro). Das Angebot für die Zimmerer- und Dachsanierungsarbeiten geht an die Frima Förschner aus Deiningen als wirtschaftlichsten Bieter (70222,21 Euro). Die Firma Bieber aus Oettingen wird mit den Spenglerarbeiten beauftragt (11835,03 Euro). Das Gremium genehmigte außerdem einstimmig den Bau einer Lagerhalle von knapp 90 Quadratmetern in der Straße Oberer Kesselweg. Und in Steinhart stimmten die Gemeinderäte der Anlage einer Kurzumtriebskultur zu. Dort sollen zur nachhaltigen Energiegewinnung Pappeln angepflanzt werden. Das Gremium entschied darüber hinaus, dass der Gehweg am Kirchberg mit grauen Pflastersteinen saniert werden und somit auf lange Sicht Geld gespart werden soll. Mit einer Gegenstimme von Bürgermeister Klaus Engelhardt einigten sich die Mitglieder auf das günstigste Angebot: einheitlich graue Fliesen. Der Auftrag ging an einen Pflasterbauer aus Oettingen zum wirtschaftlichsten Angebotspreis.

Wegen zu hohen Kosten will der Bürgermeister vorerst nicht den Glasfaseranschluss für die Grundschule weiterverfolgen.

Schließlich gab es von einigen Gemeinderäten noch Anliegen. Die Duschen in der Sporthalle sollen noch einmal inspiziert werden, nachdem nach einem Tischtennis-Spiel nur wenig und vor allem kaltes Wasser aus den Duschköpfen rieselte, was untern den Sportlern offenbar nicht sonderlich gut angekommen ist.

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