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Basketball

02.08.2016

„Das Halbfinale ist ein großer Erfolg“

Der Ederheimer Joschka Ferner (links) spielte für die U20-Nationalmannschaft in Finnland.
Bild: Horst Hörger

Joschka Ferner und Georg Beyschlag erreichen bei der U20-Europameisterschaft Platz vier. So beurteilen die jungen Basketballer den Auftritt in Finnland.

Als Georg Beyschlag und Joschka Ferner vor der U20-Basketball-Europameisterschaft über ihre Ambitionen gesprochen hatten, preschte Beyschlag mutig vor. „Wir können uns das Halbfinale als Ziel setzen, oder Joschka?“, sagte der Nördlinger zu seinem langjährigen Mitspieler. Der Ederheimer Ferner formulierte das Vorhaben etwas vorsichtiger. „Das Achtelfinale erreichen, und dann schauen wir von Spiel zu Spiel.“

Letztlich war das Halbfinale nicht zu hoch gesteckt. Im Gegenteil. Die deutsche U20-Nationalmannschaft scheiterte beim Turnier im finnischen Helsinki im Semifinale mit 52:61 am späteren Europameister Spanien.

Im Spiel um Platz drei gewann die Türkei 76:61. „Das Halbfinale zu erreichen ist natürlich ein großer Erfolg, aber das Ausscheiden ist ein bisschen schade, weil wir als Team wissen, das wir mehr erreichen hätten können“, sagt Joschka Ferner. „Ein bisschen Enttäuschung ist noch dabei, aber der Stolz überwiegt.“

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Der 20-jährige Profi von BBL-Vizemeister Ratiopharm Ulm spielte in den sieben Begegnungen durchschnittlich 8,6 Minuten und markierte 2,6 Punkte pro Spiel. Insgesamt gelangen Ferner 46 Punkte bei der EM. Beyschlag kam im Durchschnitt auf 17,8 Minuten Spielzeit und erzielte 4,6 Punkte pro Partie. „Ein Highlight war das letzte Vorrundenspiel gegen Litauen, als wir in letzter Sekunde 78:77 gewonnen haben“, resümiert Beyschlag. „Aber auch das Spiel gegen die Ukraine, in dem wir einen Rückstand aufgeholt haben und ins Halbfinale eingezogen sind.“

Letztlich, sagt Georg Beyschlag, könne die U20-Nationalmannschaft zufrieden mit dem Abschneiden sein. „Das Turnier war ein Erfolg.“ Der Nördlinger hat noch bis zum 17. August Urlaub, ehe er beim FC Bayern II in die Vorbereitung auf die ProB-Saison einsteigen wird.

Auch Joschka Ferner hat noch ein paar Tage Pause, wobei er bereits heiß auf den Trainingsstart mit Ulm ist. „Ich werde direkt mit meinem Fitnessplan weitermachen“, sagt der Ederheimer. „Jetzt bin ich topfit. Das will ich bis zum Start in Ulm auch bleiben und nicht mehr abbauen.“

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