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Dorfleben

18.07.2016

Ein Anlaufpunkt für die Gemeinde

Architekt Stefan Heppner (links) und Bürgermeister Werner Thum bei der symbolischen Schlüsselübergabe.
Bild: Dieter Mack

Mit einem großen Festakt wurde in Forheim der Abschluss der Dorferneuerung und die Einweihung des neuen Gemeinschaftshauses begangen

Der neue Gemeindesaal ist voll besetzt. Nicht nur das ganze Dorf, auch zahlreiche Ehrengäste sind gekommen. Im Foyer läuft eine Diashow über den Bildschirm. Zu sehen sind Fotos vom Gemeindehaus aus den vergangenen Jahren. So können sich die Besucher ein Bild davon machen, wie das Forheimer Gemeindehaus früher aussah. Und von der vielen Arbeit, die in dem neuen Gebäude steckt.

Nach fast dreijähriger Bauzeit wurde am Sonntag in Forheim das neue Gemeindezentrum eingeweiht. Dazu fand ein großer Festakt statt. Der begann mit einem Festgottesdienst durch Gemeindepfarrer Martin Rehner. Er bat um Segen für die Arbeit, die zukünftig in diesem Haus verrichtet wird. Und für die vielen Feiern, die dort bestimmt stattfinden werden.

Die anschließenden Grußworte ähnelten sich oft in ihrem Inhalt. Alle Redner lobten die Gemeinschaftsarbeit und den Zusammenhalt der Forheimer Bürger. Die haben mit mehr als 5000 ehrenamtlichen Arbeitsstunden auch dazu beigetragen, dass die Gemeinde nach dem mehr als zwei Millionen teuren Bauprojekt noch schuldenfrei ist. In dem Gebäude ist auch das Schützenheim der Forheimer Enzianschützen untergebracht. Der Vereinsvorsitzende Karl Thum sagte in seiner Ansprache: „Vielleicht war es gut, dass der Bau so lange gedauert hat. So sind wir wenigstens mit der Finanzierung hinterhergekommen.“ Nun wolle man das Haus aber mit Leben füllen. Es soll ein Anlaufpunkt für die Gemeinde werden und auch ein Ort für gemütliches Beisammensein.

Ein Anlaufpunkt für die Gemeinde

Es wurde aber nicht nur das neue Gemeinschaftshaus eingeweiht. Auch der Abschluss der Dorferneuerung wurde gefeiert (wir berichteten). Landrat Stefan Rößle gratulierte zum Abschluss einer „ausgesprochen gelungenen“ Dorferneuerung. Er stellte seine Rede unter das Motto „Lust auf Land“, das auch Zielrichtung für die Politik in der Region sein solle. Auch der Landkreis leiste mit der Erneuerung der Kreisstraßen, beispielsweise der Verbindungsstraße zwischen dem Forheimer Ortsteil Aufhausen und der Gemeinde Amerdingen, einen Beitrag zur lebenswerten Gestaltung der Ortschaften. Der Präsident des Amts für Ländliche Entwicklung Schwaben, Johann Huber, sagte, die Dorferneuerung habe dazu beigetragen, dass Forheim sich in den vergangenen zehn Jahren so positiv verändert hat. Wichtig sei dabei gewesen, dass das Herz der Heimat, das Besondere und deren Eigenart gewahrt blieben. Der Landtagsabgeordnete Wolfgang Fackler sagte, es sei eine Ortsmitte mit einem modernen Antlitz geschaffen worden. Mit der Dorferneuerung habe man Forheim fit für die Zukunft gemacht.

Auch als Zeichen für die Zukunft war der Baum gedacht, der zu Ehren der abgeschlossenen Dorferneuerung gegenüber des Gemeinschaftshauses gepflanzt wurde.

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