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Neujahrsempfang

20.01.2015

Ein Erfolg für die Geschichtsbücher

Sie waren die Hauptpersonen beim Möttinger Neujahrsempfang (von links): Stefan Ferber, Erwin Seiler, Andra Ruß und Walter Wetzstein.
Bild: Jim Benninger

Möttingen stellt Turn- und Sportverein in den Mittelpunkt

Von Jim Benninger

Möttingen Es war eine Großveranstaltung, der Neujahrsempfang der Gemeinde Möttingen. Kein Wunder, stand dabei dieses Jahr doch der größte Verein des Dorfes, der Turn- und Sportverein, im Mittelpunkt. Dessen Bedeutung für die Gemeinde, aber auch die jüngsten und größten Erfolge der Vereinsgeschichte würdigte in seiner Ansprache Bürgermeister Erwin Seiler.

Denn erst im vergangenen Jahr hatten die Rotweißen erstmals seit ihrem langjährigen Bestehen, die Meisterschaft der Kreisliga Nord und den damit verbundenen Aufstieg in die Bezirksliga erreicht. Ein Erfolg, den sich nur wenige Vereine im Landkreis ans Revers heften können. Auch wenn man dort – wie zu erwarten – stark um den Ligaverbleib kämpfen müsse, sei der Erfolg der Mannen um Spielertrainer Stefan Ferber außergewöhnlich und etwas für die Geschichtsbücher. Schon aus diesem Grunde sei es selbstverständlich, dass man den TSV heuer in den Mittelpunkt des Empfanges stellte, so Seiler.

Da stimmt der Zusammenhalt und die Unterstützung

Der begrüßte aus dessen Reihen vor allem Vorsitzenden Walter Wetzstein, aber auch dessen Vorgänger Werner König, der den Verein immerhin zwei Jahrzehnte erfolgreich geführt hatte, Fördervereinsvorsitzenden Thomas Schäble, Ehrenmitglieder, den Erfolgstrainer, sowie Gemeinderäte und viele Bürger auch aus den Ortsteilen. Beim TSV stimme der Zusammenhalt und die Unterstützung aus dem Dorfe, so Seiler. So sei dieser eine erfolgreiche Schulungsstätte für Leistungssport, aber auch verantwortungsbewusst für die wichtige Jugendarbeit geworden. Damit habe der Verein eine herausragende Bedeutung für das Gemeinwohl und vermittele Werte für eine funktionierende Gesellschaft. Unter den rund 500 Mitgliedern seien immerhin etwa 100 Kinder und Jugendliche aktiv. An diesen leisten die Übungsleiter einen unbezahlbaren Dienst und knüpfen ein Band zwischen Alt und Jung, so der Bürgermeister.

Daneben seien zu einem funktionierenden Gemeinwohl im Verein aber auch allein ein halbes Dutzend Leute nötig, um die Sportanlagen bespielbar zu halten. Zudem ein großes Stammpersonal von mehreren Dutzend Leuten, etwa für die Veranstaltungen im Sportheim. Und dieses hatte dann auch für den Empfang ein großes und schmackhaftes Buffet aufgebaut.

Des Weiteren stand ein Vortrag von Andrea Ruß auf dem Programm. Die vielseitige Wertinger Sportlerin und Sportlehrerin sprach über die „Bewegung als Lebenselixier“. Die Traditionsveranstaltung umrahmte der Ziemetshausener Thorsten Engel auf dem Keyboard.

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