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Marktoffingen

14.07.2019

Ein steiniger Buden-6-Kampf in Marktoffingen

Beim ersten Außenspiel wurde es nass – zusätzlich zum leichten Nieselregen. Die Buden mussten Wassereimer durch einen Hindernisparcours tragen, das Wasser wurde dann über Schwämme in eine Wanne gefüllt.
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Beim ersten Außenspiel wurde es nass – zusätzlich zum leichten Nieselregen. Die Buden mussten Wassereimer durch einen Hindernisparcours tragen, das Wasser wurde dann über Schwämme in eine Wanne gefüllt.
Bild: Matthias Meyer

16 Buden traten in mehreren Disziplinen gegeneinander an. Eines der Spiele musste aber abgebrochen werden.

Einige der Buden hatten schon so viele Hindernisse überwunden: sie hatten den Tunnel geöffnet, das Bierkastenrennen absolviert und sich zu siebt mit sechs Bierkästen in einen Opel Corsa gezwängt. Doch dann brach Spielleiter Jonas Holzmeier das Spiel ab, es gab Probleme – unter anderen mit dem Tunnel. Bei dem Spiel kam es auf Geschwindigkeit an, daher gab es aus Fairnessgründen ein Ersatzspiel.

Dennoch war der 23. Rieser Buden-6-Kampf am Samstag ein großer Erfolg, fand Ute Seeberger aus Marktoffingen: „Wie engagiert die Vereine hier mitmachen, die ganze Familie hilft mit, das ist toll.“

Zunächst ging es mit den Außenspielen los. Mit einem löchrigen Eimer voller Wasser auf dem Kopf mussten die Teilnehmer einen Hindernisparcours bewältigen und anschließend das Wasser auf Schwämme gießen. Diese wurden über eine Wand geworfen, wo weitere Budenmitglieder versuchten, die Schwämme zu fangen und in einer Wanne auszuwringen. Fiel der Schwamm herunter, war er aus dem Spiel.

Ein steiniger Buden-6-Kampf in Marktoffingen

Sieben Personen, sechs Bierkästen, ein Opel Corsa:

Am Samstag, 13.7., fand in Marktoffingen der 23. Rieser Buden-6-Kampf statt.
Video: Jan-Luc Treumann

Später ging es im Festzelt auf dem Ulrichsberg weiter. Zunächst wurden vier Bierzelttische hintereinander aufgestellt und einer aus jeder Bude musste einen leeren Maßkrug möglichst ans Ende der Tische stoßen – ohne, dass dieser auf den Boden fiel. Zudem galt es Bierdeckel am Tischrand um mindestens 180 Grad zu drehen und zu fangen.

Beginnend mit zwei, vier, sechs Bierdeckeln, ging es so lange, bis einer drei Mal scheiterte. Hier erwies sich Daniel Kienle von der Gfriere Mendroffe als Spezialist – er schaffte es, 26 Bierdeckel zu drehen und zu fangen. „Am Anfang war es schwieriger, da hast du zu wenig Masse. Später waren es zu viele, die kannst du kaum noch greifen“, erklärte er.

Michael Hueber beim Bierdeckel fangen:

Beim Buden-6-Kampf in Marktoffingen gab es verschiedene Disziplinen für die Teilnehmer - wie das Drehen und Fangen von Bierdeckeln.
Video: Jan-Luc Treumann

Bei einem der anderen Spiele ging es darum, eine Scheibe mit einem Lineal im Mund an ein anderes Mitglied der eigenen Bude zu übergeben, der dann – lediglich mit dünnen Probiersocken, wie es sie in Schuhgeschäften gibt, an den Füßen – einen Weg aus Steinen und Kronkorken überquerte. Anschließend galt es, die Scheibe in einen kleinen Behälter mit einer noch kleinerer Öffnung zu füllen.

Besonders lautstark unterstützten die Buden Haisle Meade und Knascht Renge ihre Mitglieder bei den einzelnen Wettbewerben, letztere gewannen auch den Pokal. Teilnehmer Michael Hueber sagte über die Veranstaltung: „Das war eine super Organisation, eine tolle Atmosphäre und schöne Spiele.“

Sehen Sie hier die Herausforderungen, die die Teilnehmer meistern mussten:

In Marktoffingen fand am Samstag der 23. Rieser Buden-6-Kampf statt.
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Buden-6-Kampf: Diese Herausforderungen meisterten die Teilnehmer
Bild: Jan-luc Treumann


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