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28.08.2019

Maihingen: Toilette an der Aussegnungshalle

Auf dieser Seite der Aussegnungshalle auf dem Maihinger Friedhof soll eine barrierefreie Toilette entstehen.
Bild: Jan-Luc Treumann

Das Häuschen soll auch für Rollstuhlfahrer geeignet sein. Bei der Vorstellung des Vorschlags kam allerdings eine alte Diskussion wieder auf

Neben der Aussegnungshalle auf dem Friedhof in Maihingen befindet sich rechts ein Komposthaufen. Noch. Denn dort soll in Zukunft ein barrierefreies Toilettenhäuschen entstehen.

Bürgermeister Franz Stimpfle sagt gegenüber unserer Redaktion, dass über die Toilette bereits länger diskutiert werde. Bisher gibt es noch kein WC auf dem Friedhof: „Gerade bei Beerdigungen ist das schwierig“, sagt Stimpfle und schildert: „Wir wussten bisher nicht, wie wir die Toilette realisieren wollen.“ Deswegen bat der Bürgermeister den Architekten Philipp Stimpfle, sich Gedanken über die Planung zu machen. Erste Pläne stellte der Neffe des Bürgermeisters in der vergangenen Sitzung dem Gemeinderat vor.

Das Toilettenhäuschen soll an die Aussegnungshalle angebaut werden und eine Größe von drei mal 3,50 Meter haben. Auf der rechten Seite hat die Aussegnungshalle zwei Fenster. Davon muss laut dem Architekten eines geschlossen werden. Das andere könne versetzt oder durch ein größeres Fenster ersetzt werden. Innerhalb des neuen Häuschens sollen Rollstuhlfahrer einen Bewegungsradius von 1,50 Metern zur Verfügung haben. So könne sich die Person drehen und komme gut an das Waschbecken heran. Der Raum kann laut dem Architekten auch kleiner ausfallen, nach jetzigem Plan wäre es möglich, dass sich eine Begleitperson in dem Toilettenhäuschen mit aufhalte.

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Diskutiert wurde im Gemeinderat die Frage nach dem Dach. Der Architekt schlug zunächst ein leicht geneigtes Dach vor, denn ein Flachdach müsse besonders abgedichtet werden. Rat Josef Taglieber junior sagte, dass das Dach auch ästhetisch sein solle und schlug ein Satteldach vor. Laut Architekt Philipp Stimpfle ist das möglich – allerdings seien die Kosten für ein solches Dach größer. Die zweite Bürgermeisterin Elisabeth Koukol brachte eine zurückliegende Diskussion auf: eine mögliche Erweiterung der Halle. Koukol fragte, ob dann eine solche Erweiterung noch möglich sei – dies solle in die Überlegungen miteinfließen.

Bürgermeister Stimpfle erläuterte gegenüber unserer Zeitung die früheren Pläne: „Vor einigen Jahren kam einmal der Vorschlag, die bestehende Aussegnungshalle zu erweitern. Wir haben diesen aus Kostengründen zurückgestellt.“ Einen dringenden Bedarf zur Erweiterung sehe er nicht, die Halle sei baulich noch in einem guten Zustand.

Eine Entscheidung traf der Gemeinderat in der Sitzung noch nicht. Der Bürgermeister sagte den Ratsmitgliedern, dass sich diese zunächst über eine mögliche Erweiterung Gedanken machen sollen.

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