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Ries

25.06.2019

Marktoffingen lehnt Funkmast-Standort ab

Bild: Claudia Stegmann (Symbol)

Mit dem Masten sollte die Mobilfunkversorgung verbessert werden. Was die Gründe für die Entscheidung waren.

Der Gemeinderat Marktoffingen lehnt einen von der Deutschen Telekom ausgewählten Standorts für den Bau eines Funkmast auf Gemeindegebiet ab. Das Unternehmen hält den „Baraberg“ westlich der B25 zwischen Marktoffingen und Minderoffingen für einen geeigneten Ort, um einen Masten zu errichten und für eine bessere Mobilfunkversorgung in den beiden Orte zu sorgen.

Die Gemeinderäte schlossen sich der Haltung des Landratsamtes Donau-Ries an, das eine Bauvoranfrage aus naturschutzrechtlichen Gründen abgelehnt hatte. Jetzt liege es an der Telekom, einen neuen Standort zu suchen, sagte Bürgermeister Helmut Bauer. Dabei wolle die Gemeinde jedoch ein Wort mitreden. Seitens der Kommune werde dem Mobilfunkanbieter jedoch kein Vorschlag gemacht. Jetzt sei die Telekom am Zug, so Bauer. Grundsätzlich befürworte er einen verbesserten Mobilfunk. Allerdings müsse der Standort passen.

Der Bürgermeister informierte die Gemeinderäte schließlich noch über die Baumpflegearbeiten auf Gemeindegebiet. Teilweise gebe es mitunter viel Altholz an den Bäumen, das im Zuge der Aktionen beseitigt worden sei. Bei einem Vor-Ort-Termin im örtlichen Kindergarten machte sich der Gemeinderat ein Bild vom neu eingerichteten Gruppenraum, der auf viel Zuspruch gestoßen ist.

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