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Mönchsdeggingen

11.05.2020

Neue Bürgermeisterin in Mönchsdeggingen erwägt einen Almarin-Ausschuss

Erste Bürgermeisterin Karin Bergdolt wird vom dienstältesten Gemeinderat Gerd Spielberger vereidigt – und nimmt anschließend selbst dem Zweiten Bürgermeister Benjamin Regele und der Dritten Bürgermeisterin Birgit Kellner den Amtseid ab.
Bild: Matthias Link

Plus Der Mönchsdegginger Gemeinderat hat seine konstituierende Sitzung abgehalten. Wer die neuen stellvertretenden Bürgermeister der Gemeinde sind.

Der Gemeinderat Mönchsdeggingen ist vergangenen Dienstagabend zu seiner konstituierenden Sitzung in der Turnhalle der Grundschule zusammengekommen, alle geladenen Gemeinderäte waren anwesend. Das lebensälteste Gemeinderatsmitglied, Manfred Winter, nahm der Ersten Bürgermeisterin Karin Bergdolt zu Beginn den Amtseid ab. Als Zweiten Bürgermeister wählte der Gemeinderat einstimmig Benjamin Regele, Dritte Bürgermeisterin wurde Birgit Kellner. Als weitere Vertretung wurde das dienstälteste Mitglied, Gerd Spielberger, mit zwölf Stimmen gewählt.

Neue Mitglieder des Gemeinderats, die ebenfalls vereidigt wurden, sind Thomas Adling, Andrea Jörg, Christian Wirth (alle drei aus Mönchsdeggingen), Julian Faul ( Ziswingen), Jürgen Oßwald (Merzingen), Harald Beck (Untermagerbein) und Manfred Winter (Rohrbach). Bereits in der letzten Periode gehörten dem Gremium an: Benjamin Regele, Stefan Schneider (beide aus Ziswingen), Birgit Kellner (Untermagerbein), Gerd Spielberger (Rohrbach), Heiko Götz (Schaffhausen) und Karin Bergdolt (Mönchsdeggingen).

Der Gemeinderat fasste den Beschluss, wie zuletzt wieder drei Ausschüsse einzurichten: den Finanzausschuss, den Grundstücks- und Bauausschuss sowie den Rechnungsprüfungsausschuss. Die Ausschüsse haben nur eine beratende, aber keine beschließende Funktion. „Wir sind eine kleine Gemeinde und werden alle wichtigen Beschlüsse im Plenum fassen“, so Bergdolt.

Bergdolt plant eine Klausurtagung

Zudem wurde angedacht, später eventuell noch einen Projektausschuss für das Almarin oder das Geopark-Informationszentrum zu gründen. Bergdolt schlug vor, darüber bei einer Klausurtagung zu beraten, die noch im Mai stattfinden soll. Dort könne man eine gemeinsame Strategie und ein Leitbild entwickeln und sich grundsätzlichen Fragen widmen, wie „wo wollen wir hin, wo setzen wir unsere Schwerpunkte?“

Die Geschäftsordnung, die der Gemeinderat beschloss, beinhaltet auch die Nutzung der Online-Verwaltungsplattform „BayernBox“. Dort könnten wichtige Informationen für die Gemeinderatssitzungen vorab in eine Cloud hochgeladen werden und auch Sitzungseinladungen digital verschickt wegrden. Die Datensicherheit sei dabei gewährleistet und die Digitalisierung werde so auch vorangebracht, sagt Bergdolt. Als Sitzungsgeld legte der Gemeinderat 20 Euro Aufwandsentschädigung pro Sitzung fest, 5 Euro mehr als bisher.

Dem Schulverband Mönchsdeggingen gehört Bergdolt aufgrund ihres Amtes an, Birgit Kellner wurde als ihre Stellvertreterin berufen. Bergdolt ist ebenso Mitglied im Rieswasserverband und sie wurde gemeinsam mit Benjamin Regele in die Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft Ries berufen. Der Gemeinderat bestellte Bergdolt zudem zur Eheschließungsbeamtin – eine Aufgabe, die sie besonders gerne wahrnehmen werde, wie sie sagte.

Die neue Bürgermeisterin will schnell arbeitsfähig sein

Zum Thema Bürgerversammlungen sagte Bergdolt, dass sie es gerne beibehalten wolle, in jedem Ortsteil wie bisher eine Versammlung abzuhalten. Um besser erreichbar zu sein, möchte sie bezüglich der Öffnungszeiten einen Abendtermin anbieten. Sie sei schon seit letzter Woche im Rathaus, räume dort auf und nehme viele Kontakte auf. „Ich möchte mich mit allen, die mit der Gemeinde zu tun haben, persönlich treffen“, sagt sie, „ich möchte ziemlich schnell arbeitsfähig sein.“

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