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Nördlingen
13.04.2019

Thomas Seiband will fließendes Wasser auf der Nördlinger Berghütte

Thomas Seiband lebt seine Freude am Bergsport im Verein aus, gehört aber zu denen, die sich mit viel Arbeit einbringen.
Foto: Ronald Hummel

Thomas Seiband ist begeisterter Bergsteiger und engagiert sich in der Nördlinger Sektion des Deutschen Alpenvereins. Für was er sich Mitstreiter wünscht.

Die Nördlinger Sektion des Deutschen Alpenvereins ist nach dem TSV der zweitgrößte Verein in Nördlingen – sie zählt nicht weniger als 1800 Mitglieder. Thomas Seiband, schon in der dritten Periode Zweiter Vorsitzender, wurde schon früh vom Bergfieber gepackt: „Wenn ich als Kind mit den Eltern in Österreich im Urlaub war, habe ich davon geträumt, einmal einen Berg zu besteigen.“ Lange blieb es beim Bergwandern, dann stieß er schließlich zum Alpenverein: „Da öffneten sich die Tore in die Bergwelt.“ Von Anfang an hielt er auch anderen diese Tore offen, machte gleich im ersten Jahr eine Ausbildung zum Jugendleiter betreute Kinder und Jugendliche an der Kletterwand im Deininger „Cowabanga“. Er selbst betrieb den Bergsport systematisch weiter mit Bergsteigen, Hochtouren über Gletscher in Seilschaften, Klettertouren mit Steigeisen durch Steilwände bis hin zu schwierigen Gipfeln. 2004 nahm er gar an einer dreiwöchigen Expedition durch die Anden in Chile teil: „Das war die Zeit, wo ich richtige Abenteuer suchte.“ Musste man in früheren Jahren noch sein Fachwissen von erfahrenen Klettern sammeln, bietet der Verein heute Klettertraining wie im Altmühltal oder am Rosenstein in Baden-Württemberg und natürlich in den Alpen mit etlichen Trainern in Rundum-Betreuung an. 2007 absolvierte Seiband seine Trainerausbildung.

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