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Nördlinger Haushalt ist ein Fahren auf Sicht

Kommentar Von Martina Bachmann
19.03.2021

Plus Der Haushalt 2021 hat Potential, meint Martina Bachmann.

Fahren auf Sicht – etwas anderes ist in der Kommunalpolitik in der Corona-Pandemie kaum möglich.

Denn niemand kann tatsächlich vorhersagen, wie sich die Lage in Deutschland, im Ries entwickelt. Gibt es bald genügend Impfstoff für alle? Können wir mit negativen Schnelltest-Ergebnissen irgendwann wieder ins Restaurant, ins Theater und auf Feste? Steigen die Gewerbesteuereinnahmen wieder? Oder lehrt uns bald eine neue Virusmutation das Fürchten und alles, was wir bisher erreicht haben, ist hinfällig? Daher kann der am Donnerstagabend verabschiedete Haushalt der Stadt Nördlingen für das Jahr 2021 auch nur eine Willensbekundung sein. Leider.

Denn dieser Etat und das dazugehörige Investitionsprogramm hätten das Potenzial, die Stadt wirklich nach vorne zu bringen. Sie beinhalten das langersehnte Hallenbad samt Sauna, neue Bauplätze, neue Betreuungsplätze für Kinder, neue Radwege. Dass dafür die Verschuldung der Stadt erst einmal kräftig steigt, kann man aus zwei Gründen in Kauf nehmen: Erstens zahlen Kommunen für Kredite keine Zinsen und zweitens bedeuten Bauplätze in Zukunft Einnahmen.

Noch ist nicht klar, wohin die Reise geht. Mögen die Optimisten am Ende Recht behalten.

Lesen Sie dazu auch: Etat für 2021: Die Stadt Nördlingen investiert in unsicheren Zeiten

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