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Sport

07.10.2019

Rieser Athleten bei Ninja Warrior im TV zu sehen

Fabiola Hopp hat es in die sportliche Sendung Ninja Warrior geschafft.
Bild: Hertrich/TV NOW

Fabiola Hopp und Jonathan Genck schneiden stark ab. So war ihr Auftritt im Fernsehen

Die Rieser Kandidaten, die in der aktuellen Staffel von Ninja Warrior Germany angetreten sind, hatten nur klitzekleine Auftritte im Fernsehen. Dabei war ihre Chance riesig, die Leistung sowieso.

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Zu den starken Frauen durfte sich Fabiola Hopp aus Ederheim zählen. Sie musste zwar am Hindernis „Steuerräder“ baden gehen, doch viele der Frauen kamen an diesem Tag in dem schwierigen Parcours gar nicht erst bis dorthin. „Trotzdem eine gute Leistung“, sagte auch Moderator Frank Buschmann. Das Halbfinale knapp verpasst hat der frühere Nördlinger Basketballer Jonathan Genck, er wohnt inzwischen in Augsburg.

Die Rieser feierten ihre Kandidaten ganz groß. Für „Fabi“ wurde im Rieser Kraftwerk extra ein Fernseh-Treff organisiert, zu dem rund 50 Freunde und Bekannte kamen. Mit dabei waren auch die Unterstützer, die am Aufzeichnungstag in schwarzen Shirts mit grüner Aufschrift mit nach Karlsruhe gefahren waren und die Sportlerin kräftig angefeuert hatten. Gespannt verfolgten sie am Freitag – auf umfunktionierten Sportgeräten sitzend – die Show im Fernsehen. Fabi zur Primetime. Gemeinsam mit den Kraftwerks-Kollegen wurde über die Hindernisse gefachsimpelt. Sie fühlten mit denjenigen, die schmerzhaft abstiegen oder im Wasserbecken landeten, bei manchen war aber auch etwas Schadenfreude dabei.

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Sie jubelten über Sportlerkollege Genck, dessen Fernsehauftritt aus Sicht der Rieser ebenfalls viel zu kurz ausgefallen ist. Immerhin schaffte er es über die Steilwand zum Buzzer.

Respekt zollte Fabiola Hopp dem „Ninja-Opi“: „Das ist so ein cooler und sympathischer Kerl“, meinte sie vor dem Fernseher über den überaus sportlichen 58-Jährigen. Durchaus erstaunt waren die Kraftwerker unter anderem über Stefan Angermeier, der sich sogar in seinen Garten einen überdimensionalen Ninja-Warrior-Parcours gebaut hat, die „Infinityninjazone“.

Der Parcours von Ninja Warrior war in diesem Durchgang anders aufgebaut als in den Sendungen zuvor. Viele der Teilnehmer schafften es nicht bis zur Steilwand, an der oben angelangt der Buzzer auf den Schlag wartete. Fies waren vor allem die Geräte, bei denen viel Kraft im Oberkörper und in den Armen gefragt war. Liebevoll wurde einer davon „Der Klacker“ genannt – im freien Hang mussten die Sportler mehrmals hoch und wieder runterklettern. Nicht zu vergleichen mit einem schon für viele unmöglichen Klimmzug: Dieses Hindernis verlangte von den Sportlern alles.

Dann der große, wenn auch kurze Moment für Fabiola Hopp: „Ich bin die perfekte Ninja-Warrior-Athletin, weil ich die fehlende Körpergröße durch doppelten Willen wieder wett mache“ sagte sie am Aufzeichnungstag in Karlsruhe ins Fernsehpublikum, hing an den dicken Steuerringen und dann ging ihr kurz vor dem Ende des Parcours (und kurz vor dem Klacker) doch die Kraft aus.

Wenig Sendezeit gegen viel Anstrengung und Vorbereitung. „Meine Waden waren anschließend wie aus Stein“, erzählte die Rieserin am Freitag. Ihre Fans fanden die Leistung dennoch einmalig.

Ob sie im nächsten Jahr erneut mitmacht? „Vielleicht“, sagte sie. „Jetzt weiß ich wenigstens, was mich erwartet und es hat wirklich Spaß gemacht.“

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