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Kaiserwiese Nördlingen

11.07.2019

So läuft der Welt-Cup der Drohnen-Flieger in Nördlingen ab

Drohnenpiloten bei ihrem Wettkampf.
Bild: Timo Hofmann

In Nördlingen findet ein Teilwettbewerb des Mega-Events statt. Sogar aus Südkorea reist eine Mannschaft an.

Drone Racing (also Drohnen-Rennen) ist derzeit eine der am schnellsten wachsenden Sportarten der Welt. Bereits vergangenes Jahr beeindruckte die Trendsportart mit ihren rasanten Flugeinlagen das Rieser Publikum. Organisator Jörg Bumba und Rennleiter Peter Feldmeyer vom Gastgeber „Team Nö“ haben wieder einen enormen Aufwand betrieben und insgesamt 65 Teilnehmer aus neun Nationen nach Nördlingen gelockt. Die weiteste Anreise haben drei Piloten aus Südkorea. Weitere Teilnehmer kommen unter anderem aus Belgien, Frankreich, Österreich und Polen. „Das besondere an diesem Event ist, dass es für die deutschen Piloten quasi zwei Rennen in einem sind. Zum einem handelt es sich um einen Teilwettbewerb zur deutschen Meisterschaft, zum anderen um einen FAI World Cup,“ sagt Bumba. „Die Qualifikationsläufe fliegen alle Nationen zusammen, die Finalläufe sind getrennt.“

Check-In der Piloten bereits am Freitagabend

Für die Piloten beginnt das offizielle Flugspektakel bereits am Freitag-Abend um 17 Uhr mit dem Check-In und der technischen Abnahme. Am Samstag stehen ab 7 Uhr weitere technische Abnahmen und ab 8 Uhr eine Einweisung auf dem Programm. Ein Training und die Qualifikation beginnen um 8.30 Uhr und enden am Samstag um 19 Uhr.

Der Sonntag startet für die Piloten um 8.15 Uhr mit einer Einweisung und einem anschließenden Training. Nach einer Mittagspause wird es ab 13 Uhr dann richtig spannend, wenn die Finalrennen beginnen. Die Siegerehrung ist für 16.30 Uhr geplant. Neben den Senioren messen sich auch die Junioren in ihrer Altersklasse bis 18 Jahre. Gemessen wird mit einer speziellen Software, die Videosignale verarbeitet.

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Vom DOSB offiziell als Sportart anerkannt

Die ferngesteuerten Drohnen-Rennen sind inzwischen sogar vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) als Sportart anerkannt. „Beim Drone World Cup werden diejenigen auf dem Treppchen stehen, die Talent mitbringen, das beste Reaktionsvermögen haben und eine gewisse Coolness besitzen“, sagt Jörg Bumba, dessen 13-jähriger Sohn Justin 2018 bereits Mitglied des Deutschen Nationalteams war.

Beim Drohnen-Fliegen gilt es, die Nerven zu bewahren. Ein weiterer Umstand ist ebenfalls wichtig: das Wetter. Die Veranstalter hoffen auf Verständnis beim Wettergott, denn Regenschauer würden den Wettbewerb enorm beinträchtigen.

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