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Street-Food-Festival

22.05.2017

„Störenfried“ zieht Tausende an

Essen und Musik gab es auf dem Street-Food-Festival Störenfried in Nördlingen reichlich – Platz zeitweise nicht. Die Veranstalter schätzten am Wochenende bis zu 15 000 Besucher.
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Essen und Musik gab es auf dem Street-Food-Festival Störenfried in Nördlingen reichlich – Platz zeitweise nicht. Die Veranstalter schätzten am Wochenende bis zu 15 000 Besucher.

Die Veranstaltung auf dem ehemaligen Ankerbräu-Gelände wurde außergewöhnlich gut besucht. Kombination aus Essen und Livemusik als Erfolgsrezept

Jugendliche und junge Erwachsene, Familien mit Kinderwagen und viele Senioren: Tausende Menschen besuchten am Wochenende auf das Street-Food-Festival „Störenfried“. Auf dem ehemaligen Ankerbräu-Gelände, direkt an der Stadtmauer in der Nördlinger Innenstadt, standen 14 verschiedene Food-Trucks, die Fladen-Piraten, „Potato Spirals“ von Patata Loca, Papa Joe’s BBQ und viele andere. Auf der Bühne spielten sieben verschiedene Bands, die zahlreichen Biergarnituren auf dem Platz davor waren durchgehend voll besetzt.

„Es sollte auf jeden Fall mehr solche Veranstaltungen in der Region geben“, sagt der 17-jährige Valentin Felgenhausen aus Aalen – Hauptsache mit Livemusik und gutem Essen. Er hat die Veranstaltung auf Facebook gesehen und ist dann mit seiner Familie nach Nördlingen gefahren. In Aalen habe es zwar auch schon ein Street-Food-Festival gegeben, in Sachen Flair habe ihn das Nördlinger eher überzeugt.

Auch Camilla Fekete hat das Street-Food-Festival gut gefallen. Auf das Essen musste man schon sehr lange warten, das habe sie etwas gestört, sagt die 36-Jährige aus Nördlingen. Trotzdem könnte es so ein Event ruhig alle ein oder zwei Monate geben, sagt sie.

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Marcel Kraft, einer der beiden Veranstalter, ist „mehr als zufrieden“ mit dem Street-Food-Festival, sagt er. Allein am Samstag seien es wohl an die 8000 Besucher gewesen, schätzt er. Das Organisationsteam der Fladen-Piraten habe allen Geschmäckern und Altersklassen beim „Störenfried“ etwas bieten wollen, das sei gelungen – Jung und Alt habe das Wochenende zusammen gegessen, Zeit verbracht und Spaß gehabt. „Mit so einem überwältigenden Ansturm haben wir aber nicht gerechnet, obwohl wir Respekt vor der Veranstaltung hatten“, sagt er. Einigen Food-Trucks seien am Samstagabend sogar die Vorräte ausgegangen. Der Ansturm bei den Fladen-Piraten selbst, der großen Klappe und Papa Joe sei schlichtweg riesig gewesen.

Die Konzerte hätten sich teilweise etwas verschoben, ansonsten seien aber auch sie ein voller Erfolg gewesen: „Das war einfach genau unser Ding“, sagt er. In den Laden der Fladen-Piraten in der Drehergasse holten sie regelmäßig ähnliche Acts. Die Bands sollten „ihr eigenes Ding machen“ – ihre Bekanntheit sei nebensächlich. Punk, Balkan Folk, Singer-Songwriter, die Bandbreite war groß. Anders als der Name „Störenfried“ des Street-Food-Festivals vielleicht erwarten ließ, habe es keine Beschwerden wegen des Lärms und der vielen Menschen gegeben, sagt Kraft. Im Gegenteil, viele hätten sich bei den Organisatoren dafür bedankt, dass sie diese Veranstaltung in Nördlingen auf die Beine gestellt haben. Schließlich wolle man ja auch niemanden stören, nur etwas Musik hören, essen und vielleicht ein wenig auffallen, sagt Kraft. Man könne fest davon ausgehen, dass es in Nördlingen erneut ein „Störenfried“ geben wird, beteuert Kraft. Zumindest, wenn das Ankerbräu-Gelände erneut zur Verfügung gestellt wird. „Das Street-Food-Festival“ war schon als Grundstein für etwas Größeres gedacht“, sagt er. Möglicherweise hat das Ries dann bald auch ein richtiges Musikfestival.

Bei uns im Internet:

Mehr Fotos vom Street-Food-Festival gibt es unter rieser-nachrichten.de

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22.05.2017

Das Festival war super, super super!!!
Da wir am Samstag ohnehin nur Stehplätze hatten, war es gar nicht schlimm mal eine halbe Stunde aufs Essen zu warten. Die Atmosphäre war einfach gut!
Viel Glück hatten wir mit dem Wetter, das bei weitem nicht so gut angesagt wurde.
Sonntag gab es dann den 1. Sonnenbrand...den ganzen Tag auf dem Festle inklusive Weißwurstfrühstück!
Freuen uns schon aufs nächste "Störenfried"!

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