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Basketball-Regionalliga Damen

24.04.2012

Der FC Bayern im Saisonfinale zu stark

Die 24 Punkte von Vroni Meyer konnten die TSV-Niederlage im letzten Saisonspiel nicht verhindern.
Bild: Jochen Aumann

Nördlinger 61:74-Niederlage nach verkorkstem Start

Es hat doch nicht gereicht zu Platz sechs: Im abschließenden Spiel der Regionalliga Südost unterlagen die Damen des TSV Nördlingen in der Hermann-Keßler-Halle dem FC Bayern München mit 61:74. Da beide Mannschaften vorher punktgleich waren, zogen die Münchnerinnen noch an den TSV-Damen vorbei und wurde Sechste.

Entscheidend für die Niederlage der Einheimischen war ein völlig verkorkster Start, denn in den ersten zehn Minuten der Partie waren die Nördlinger völlig desorientiert. In der Verteidigung fanden sie kein Mittel gegen die sehr routinierten Gäste, die fast nach Belieben zum TSV-Korb zogen und punkteten. Und im Angriff waren sie gegen die Münchner Verteidigung hilflos. Es hatte den Anschein, als ob die Auslagerung des Spieles in die für die TSV-lerinnen ungewohnt große Hermann-Keßler-Halle den TSV-Damen wesentlich mehr Schwierigkeiten bereitete als den Gästen. Dabei war die Partie keineswegs wie befürchtet ein Geisterspiel: Der Heli-Fanclub unterstützte mit viel Einsatz und lauten Trommeln, die ansonsten gewohnte Fan-Gemeinde fand sich vollständig ein.

Gleich vier Akteurinnen mit Erstliga-Erfahrung

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Zu den Gründen für die Niederlage zählt sicherlich auch, dass mit Fanny Szittya, Louisa Mussgnug und Amelie Wittmann wichtige Spielerinnen fehlten. Dazu kam, dass die Bayern-Damen eine Mannschaft auf dem Feld hatte, die nicht umsonst in der Rückrunde Spiel für Spiel gewann. Nach Genesung wichtiger Spielerinnen hatten die Münchner Damen mit Heidi Lanzendorfer, die gleichzeitig Coach des Teams ist, mit Jadranka Mladan, Danka Walter und der Ex-Nördlingerin Nathalie Ebertz vier Spielerinnen auf dem Feld, die schon Erstliga-Erfahrung haben. Insbesondere Heidi Lanzendorfer zeigte im Zug zum Korb ihre ganze Erfahrung, Danka Walter zeigte als Spielmacherin viel Übersicht und war selbst gefährlich, Jadranka Mladan war unter dem Korb mit viel Routine erfolgreich und Nathalie Ebertz, die Jüngste im Quartett, hat seit ihrem Abschied vom TSV nichts verlernt.

20 Punkte Rückstand nach dem ersten Durchgang

Während die Münchnerinnen von Beginn voll da waren, dauerte dies den Einheimischen (zu) lange. Nach dem katastrophalen 7:27 im ersten Viertel tauten einige TSV-Damen im zweiten Viertel langsam auf. Die TSV-Deckung wurde effektiver und nach Presse hatten die Nördlinger vereinzelt Ballgewinne. Anna Thalhofer war im Spielaufbau sicher und gab im Angriff Impulse. Während die TSV-Topwerferin Carina Högg einen rabenschwarzen Tag hatte und völlig abgemeldet war, traf jetzt Teresa Kucera. Und auch Vroni Meyer steuerte ihren ersten Dreier bei.

Zwar waren die Nördlinger im zweiten Viertel von einer Ergebnisverbesserung weit entfernt, doch der Rückstand vergrößerte sich nicht mehr. Und dies galt auch nach dem Wiederanpfiff für das dritte Viertel. Die Gäste waren zu groß und zu clever und hielten ihre Führung nach 30 Minuten bei 39:61. Eine deutliche Niederlage bahnte sich an.

Im Schlussviertel dann doch noch ein ordentlicher Abgang

Wider Erwarten rappelten sich einzelne TSV-Damen dann doch noch auf. Vroni Meyer wurde mehrmals an der Seitenlinie gut angespielt und zeigte ihre Dreierqualitäten, Kathie Veh, bis dahin total erfolglos, machte mit einem Dreier in der 37. Minute die ersten, mit einem Glückswurf in der Schlusssekunde die letzten ihrer insgesamt noch elf Punkte. Und das gesamte Team kämpfte für einen ordentlichen Abgang, der dann mit einem 22:13 im letzten Viertel auch gelang. Die Nördlinger waren an einem Gegner gescheitert, der ihnen an Alter, Größe, Erfahrung und auch im Spielverständnis voraus war.

Für den TSV Nördlingen spielten: Berger 2, Brandner 3 (1 Dreier), Grempels 2, Högg 5, Klug, Kucera 10, Meyer 24 (5 Dreier), Thalhofer 4, Veh 11.

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