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Basketball-Regionalliga Frauen

21.11.2018

Im Schlussviertel die Nerven behalten

Stephanie Sachnovski überzeugte mit großem Kampfgeist.
Bild: Jochen Aumann

TSV bezwingt starke Gäste aus Litzendorf knapp

Endlich absolvierten die Nördlinger Regionalliga-Damen das zweite Heimspiel der Saison. Da die Rieser Mädels, abgesehen von Louisa Mussgnug, in kompletter Besetzung antreten konnten, rechneten sie sich durchaus Chancen auf den nächsten Sieg in eigener Halle aus. Doch auch die Gäste aus Litzendorf liefen erstmals nahezu in Bestbesetzung auf.

Wie man es von den Nördlingerinnen mittlerweile gewohnt ist, lieferten sie einen grauenhaften Start ins Spiel ab. Nachdem Fanny Szittya das erste Viertel mit zwei Freiwürfen eröffnet hatte, mussten die Zuschauer beinahe sieben lange Minuten auf weitere Punkte der Heimmannschaft warten. Da hatten sich die Gäste schon einen Vorsprung von sieben Punkten erarbeitet. Dann waren es vor allem Pauline Steinmeyer sowie Mona Berlitz, die durch gelungene Korbaktionen einen 17:4-Lauf der Schwaben einläuteten und somit die Führung an sich rissen. Beim 19:13 nach zehn Minuten schien es, als hätten die Gastgeberinnen sich gefangen und die Kontrolle übernommen. Im zweiten Spielabschnitt sahen die Zuschauer nicht gerade ein offensives Feuerwerk. Einzig Sandra Keller verwandelte einige Male nach energischen Zügen zum Korb, ansonsten punkteten die Nördlingerinnen nur sehr spärlich. Dafür leisteten sie sich immer wieder unnötige Ballverluste und erlaubten den Oberfranken durch Fehler in der Verteidigung einfache Punkte. So war der Vorsprung bis zur Halbzeit beim 28:26 fast vollständig verspielt.

Nach dem Seitenwechsel agierten die Hausherrinnen überlegter und kontrollierter. Durch eine sehr engagierte und stabile Verteidigungsarbeit gelang es wieder einen kleinen Vorsprung herzustellen. Besonders Stephanie Sachnovski, die eine ausgezeichnete Partie zeigte, kämpfte um jeden Ball und konnte einige Ballgewinne verbuchen. Mit 44:36 war vor dem letzten Viertel jedoch noch nichts entschieden. Diesmal behielten die Gastgeberinnen jedoch auch im entscheidenden Spielabschnitt die Nerven. Immer wieder suchten sie den Weg zum Korb und konnten von den Gästen oft nur durch Fouls gestoppt werden. An der Freiwurflinie wurde dann kaum ein Punkt liegen gelassen und man brillierte mit einer Trefferquote von 92 Prozent. Litzendorf gelang es letztendlich nicht mehr, entscheidend heranzukommen, und so konnte das Team von Trainer Imre Szittya einen verdienten 57:51-Sieg verbuchen. (kge)

TSV Nördlingen I. Schenk (7), P. Steinmeyer (11/1 Dreier), K. Schenk (11), F. Szittya (2), S. Sachnovski, P. Wittig, A. Rappenegger, S. Keller (4), M. Modrzik, A. Sredl (2), M. Berlitz (12), K. Gerstmeyr (8)

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