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Schießen

22.11.2019

Jeder kann jeden schlagen

Rebekka Wüst von den Enkinger Egerschützen erzielte im vierten Durchgang der Gauoberliga mit 387 Ringen Saisonbestleistung.Foto: Katja Wüst

In der Luftgewehr-Gauoberliga liegen sowohl die Spitzenteams als auch die Abstiegskandidaten eng beieinander. Vor dem letzten Wettkampftag der Vorrunde hat Munningen die Tabellenführung übernommen

In der vierten Runde der Gauoberliga traf der Tabellenführer Pfäfflingen auf das Schlusslicht Enkingen. Franziska Wagner erzielte mit 380 Ringen ein gutes Ergebnis, das aber nicht an die letzten Wochen heranreichte. Ihre Gegnerin Rebekka Wüst konnte hingegen mit 387 Ringen (persönliche Saisonbestleistung) den Punkt für Enkingen sichern. Knapper ging es zwischen Katja Wüst und Stefanie Wagner zu. Wagner startete mit 96 und 97 Ringen besser in den Wettkampf. Obwohl Wüst noch einmal zulegte, war der Abstand zu groß und Wagner konnte den Punkt für Pfäfflingen sichern. Anita Relovsky ließ Heinrich Wüst keine Chance und holte mit starken 382 Ringen den zweiten Punkt für Pfäfflingen. Stefan Deißler und Jürgen Rothgang lagen in der ersten Serie nur einen Ring auseinander. Zwei schlechtere Serien von Deißler brachten Rothgang allerdings einen Vorsprung von mehr als zehn Ringen ein. Obwohl sich Deißler zum Ende noch einmal verbessern konnte, war der Rückstand zu groß. Damit endeten die vier Duelle unentschieden 2:2. Auch das Mannschaftsergebnis war denkbar knapp: Enkingen holte mit nur zwei Ringen mehr den Extrapunkt.

Munningen war zu Gast in Minderoffingen. Maria Nowatschek ging als Aushilfsschützin an den Stand und lag in der ersten Serie mit Tina Wagner gleichauf. Wagner zeigte dann mit einer 100er-Serie ihr Können und setzte sich uneinholbar ab. Auch Minderoffingen hatte einen Ersatzschützen dabei. Jochen Kerle trat gegen Kathrin Mädler an. Obwohl Kerle gegen Ende gut in den Wettkampf fand, hatte er von Beginn an großen Rückstand auf Mädler, die an diesem Tag ihre Saisonbestleistung schoss. Damit ging dieser Punkt nach Munningen. Eine ebenso klare Entscheidung gab es zwischen Tobias Turba und Gerhard Zellinger. Turba begann den Kampf mit einer Sechs und hatte im weiteren Verlauf mit vielen Achtern und zwei Siebenern zu kämpfen. Gerhard Zellinger schoss dagegen mit 382 Ringen ebenfalls eine persönliche Saisonbestleistung.

Ein enges Duell lieferten sich Ursula Kerle und Michaela Christ. Obwohl Christ in der ersten Serie vier Ringe Vorsprung hatte, holte Kerle zum Ende noch einmal auf. Damit gab es einen Stechschuss zwischen den beiden Schützinnen. Erst im dritten Stechschuss entschied eine Zehn den Wettkampf für Christ, sodass Munningen den Wettkampf mit 3:1 Punkten gewinnen konnte und sich damit an die Tabellenspitze setzte.

Der dritte Wettkampf wurde zwischen Möttingen und Herkheim ausgetragen. Sabrina Weber und Steffen Pur lagen nach der ersten Serie mit 95 Ringen noch gleichauf. Während Weber das Niveau halten konnte, begann und beendete Pur seine zweite Serie mit einer Acht und lag damit drei Ringe zurück. Auch in der letzten Serie hatte er mit weiteren Achtern zu kämpfen und musste deswegen den Punkt an Weber abgeben. Auch Anne Damaschke schoss zu viele Achter und konnte nicht an ihr Ergebnis vom letzten Wettkampf anknüpfen. Diese Chance nutzte Lisa Hager und holte mit zehn Ringen Vorsprung den Punkt für Möttingen.

Anita Meyer erwischte keinen guten Tag. Aufgrund ihrer zahlreichen acht und sieben Ringe konnte Nico Graf den Kampf für sich entscheiden. Weniger deutlich war das Ergebnis zwischen Daniel Weber und Natalie Enßlin. Während Weber zu Beginn noch knapp vor Enßlin lag, holte diese mit zwei 95er-Serien auf und konnte den zweiten Punkt für Herkheim sichern. Auch diese Begegnung endete unentschieden. Der Zusatzpunkt ging aufgrund des besseren Mannschaftsergebnisses an die Herkheimer.

Damit wechselte vor dem letzten Kampf der Vorrunde die Führung. Der Aufsteiger aus Munningen rangiert einen Punkt vor Pfäfflingen an der Tabellenspitze und auch Herkheim ist dem Führungsduo auf den Fersen. Noch knapper ist es in der unteren Hälfte der Tabelle. Alle drei Mannschaften liegen hier gleichauf. Die fünfte Runde entscheidet über die Platzierung zur Winterpause.

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