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01.07.2010

Nachwuchs fühlt sich beim TSV wohl

Bei der dritten bayerischen Schüler- und Jugendrangliste in Nördlingen kämpften rund 150 Nachwuchsspieler um die Qualifikation zu den südostdeutschen Ranglisten. Auch fünf Teilnehmer der Abteilung Badminton im TSV Nördlingen durften in der auf knapp 30 Grad aufgeheizten Hermann-Keßler-Halle an den Start gehen, gehörten aber nicht zum Favoritenkreis.

Isabelle Mader bekam es bei den Mädchen U13 in Runde eins sofort mit der späteren Turniersiegerin zu tun, die sich als eine Nummer zu groß herausstellte. In ihren Platzierungsspielen fand sie sich aber immer besser zurecht und lieferte sich einige äußerst nervenaufreibende Dreisatzmatches, die sie allesamt hauchdünn verlor. Zusammen mit Anna-Lena Strauß trat sie anschließend noch im Doppel an, doch auch hier konnten sie sich aufgrund ihrer Unerfahrenheit in dieser Disziplin nicht im Vorderfeld platzieren.

Der Physiotherapeut hilft

Eine Altersklasse darüber war Johannes Pham zwar nur als Nachrücker in die Einzelkonkurrenz gerutscht, doch in Runde eins hätte er beinahe der Nummer sechs der Setzliste ein Bein gestellt. Obwohl er den gesamten ersten Satz in Führung lag, konnte sich sein Gegenüber mit großem Einsatz noch den Durchgang sichern und profitierte dann im zweiten Satz von einer Verletzung Phams. Der guten Behandlung des anwesenden Physiotherapeuten war es zu verdanken, dass Johannes Pham seine letzten beiden Begegnungen wieder problemlos absolvieren konnte und diese auch jeweils im Entscheidungssatz gewann, was am Ende einen hervorragenden neunten Rang bedeutete.

Nachwuchs fühlt sich beim TSV wohl

Im Doppel verpasste er anschließend nur denkbar knapp den Sprung ins Halbfinale, doch zusammen mit seinem Dillinger Partner behielt er im Spiel um Platz fünf souverän die Oberhand.

In der Altersklasse U17 startete Anette Strauß mit ihrer Partnerin vom TuS Geretsried im Damendoppel. Während sie in der ersten Runde noch nicht ins Spiel fanden, zeigten sie in der zweiten ansprechende Leistungen und unterlagen nur knapp in drei Sätzen. Schließlich entschieden sie das letzte Match für sich und landeten auf dem siebten Rang.

Tobias Semotam griff erst am Sonntag ins Geschehen ein, da bei der U11 lediglich Einzel gespielt wird. Wie Isabelle Mader musste auch er in Runde eins gegen den späteren Turniersieger Lehrgeld zahlen und hätte so maximal noch Rang neun erreichen können. Doch im nächsten Spiel verletzte er sich unglücklich mit dem Schläger am Ellenbogen und fand nach gewonnenem erstem Satz nicht mehr ins Spiel. Seine abschließenden Spiele entschied er dann aber ohne Probleme für sich, verpasste die Top10-Platzierungen aber knapp.

Mit viel Lob von allen Aktiven, Betreuern und Funktionären für den TSV beendete Harald Strauß am Sonntag diese zweitägige Rangliste. Auch die TSV-Verantwortlichen waren mit dem reibungslosen Ablauf und der hervorragenden Kantinenbetreuung mit den vielen freiwilligen Helfern unter der Leitung von Verpflegungswartin Claudia Strauß äußerst zufrieden.

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