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Fußball-Bayernliga Süd

07.11.2019

Nördlingen verliert trotz 2:0-Führung

In der ersten Halbzeit zeigte Nördlingens Torwart Andre Behrens einige Glanzparaden, beim Anschlusstreffer zum 1:2 durch Florian Sommersberger (im roten Trikot) war er nicht ganz unbeteiligt. Links Innenverteidiger Felix Käser.
Foto: Klaus Jais

Plus Die Fußballer des TSV verlieren gegen Hankofen-Hailing mit 2:3 und rutschen auf den letzten Tabellenplatz. Die Entscheidung fällt durch ein Eigentor.

Der TSV Nördlingen lag im Kellerduell der Fußball-Bayernliga Süd bis zur 75. Minute 2:0 vorne, kassierte aber bei der SpVgg Hankofen-Hailing trotzdem noch die elfte Saisonniederlage.

Mit einem verwandelten Elfmeter hatten Philipp Buser (11.) und Daniel Holzmann (61.) für die Gäste vorgelegt, doch in der Schlussphase drehten Florian Sommersberger (75.), David Vogl (78.) und Nördlingens Holzmann (85.) per Eigentor die Begegnung. Die Rieser sind nun Tabellenletzter.

Gegenüber der letztwöchigen Niederlage nahm Nördlingens Trainer Andreas Schröter gleich vier Änderungen in der Startelf vor: Für Marco Haller (er fehlte erstmals in dieser Saison), Patrick Michel, Manuel Meyer und Jonathan Grimm spielten Nico Schmidt, Julian Bosch, Daniel Holzmann und Johannes Rothgang von Beginn an. Nach elf Minuten die frühe TSV-Führung: Rothgang wurde von Gröschl im Strafraum gefoult, weshalb Schiedsrichter Benedikt Öllinger (Gruppe Bayerwald) Elfmeter gab. Kapitän Philipp Buser verwandelte sicher zum 0:1. Danach zeigten sich die Rieser als kompromisslos in der Defensive, Mitte der ersten Halbzeit fand die nächste Offensivszene der Heimelf statt: Mateusz Krawiec köpfte eine Ecke von Tobias Beck über das Tor (25.). Dann die größte Ausgleichschance (35.): Nach Foul von Rothgang an Krawiec gab es Strafstoß für die Heimelf, doch Tobias Beck scheiterte an Torwart Andre Behrens, der auch den Nachschuss entschärfte.

Die Platzherren wollten noch vor der Pause den Ausgleich, doch Behrens stand bei einem 20-Meter-Schuss von Sommersberger genau richtig (38.) und auch eine Riesenchance von Richter aus wenigen Metern vereitelte er glänzend (44.). Die Gäste hatten im ersten Durchgang keine herausgespielten Chancen. Die wichtigste Szene spielte sich in der 42. Minute ab: Rothgang, der bei seinem Elfmeterfoul bereits die gelbe Karte gesehen hatte, foulte kurz vor dem Strafraum erneut und sah dafür zunächst die gelbe Karte und erst als der Schiedsrichter bemerkte, dass dieser Spieler schon verwarnt war, zog er die rote Karte.

In der Nachspielzeit fällt fast das 4:2

In der zweiten Halbzeit wollten es die Gastgeber besser machen, fingen sich aber nach einer Stunde den zweiten Treffer per Freistoß ein, bei dem Keeper Mathias Loibl alles andere als gut aussah. Zuvor war Geiß von Krawiec gefoult worden und Holzmann traf per Flachschuss aus 25 Metern. SpVgg-Trainer Huber nahm einen Doppelwechsel vor, doch zunächst verpasste Alexander Schröter per Kopf das 0:3 (69.). Die Heimelf war zu diesem Zeitpunkt eigentlich schon tot, doch mit dem Anschlusstor (75.) wurden die Lebensgeister wieder geweckt.

Der bis dahin erstklassig haltende Behrens unterlief eine Ecke von Tobias Beck und Sommersberger köpfte aus drei Metern ein. Drei Minuten später legte Sommersberger quer zu David Vogl und der schob zum 2:2-Ausgleich ein. Nun drückte die Heimelf und der Siegtreffer wurde dem Kuriositätenkabinett entnommen: Vogl wollte einen Schnittstellenball spielen. In diesen grätschte Daniel Holzmann und weil Nördlingens Tormann Behrens zu weit vor seinem Kasten stand, passierte die Kugel mit viel Drall den Schlussmann und schlug zum 3:2 für die Niederbayern ein (85.). In der fünfminütigen Nachspielzeit fiel dann beinahe das 4:2, als Behrens die Kugel an Vogl verlor, doch der verfehlte um Zentimeter das leere Tor (90. + 3).

TSV Nördlingen: Behrens; Rothgang, Kaiser, Käser, Schmidt, Bosch, Holzmann, Geiß, Meir (86. Gruber), Buser (80. Grimm), Schröter.

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