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Danzig-Marathon

19.04.2019

TSV Nördlingen stellt in Polen die größte ausländische Gruppe

Kurz vor dem Start noch in wärmerer Kleidung vor dem „Bernstein“-Stadion (vorne von links): Klaus Wurscher, Hubert Bestler, Susanne Vierkorn und Hans Niederhuber; dahinter Simone Müller, Karl Stempfle, Ute Töpfer, Wolfgang Zinke, Anita und Klaus Joas, Anneliese Zinke, Laura und Patrycja Weng sowie Andreas Graf.
Bild: Lauftreff TSV Nördlingen

Nördlinger Lauftreff mit 23-köpfiger Delegation bei dem großen Ausdauer-Event am Start.

Der Gdansk-Marathon führt auf einer sehenswerten Strecke durch die Danziger Altstadt und an der Danziger Bucht entlang. Bei kalten fünf Grad, viel Wind, aber auch Sonne wurden die fast 2500 Läuferinnen und Läufer, die zu 95 Prozent aus Polen waren, auf die Strecke geschickt.

Der Start erfolgte bereits um neun Uhr auf der Straße vor den Messehallen, kurz danach gleich der erste Höhepunkt der Strecke, der Einlauf in das Bernstein-Fußballstadion mit einem Fassungsvermögen von 40000 Zuschauern, das auch Austragungsstätte der Fußballeuropameisterschaft war. Die Strecke führte vorbei an den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Danzigs wie dem Neptunbrunnen auf dem Langen Markt, dem Grünen Tor oder dem Denkmal für die gefallenen Werftarbeiter von 1970. Vorbei kam man ebenfalls an dem riesigen Werftgelände mit seinen alles überragenden Kränen, das auch zum Weltkulturerbe gehört. Die Läufer hatten natürlich während des Marathons keine Zeit, um sich die Sehenswürdigkeiten alle anzusehen, deshalb war die 23 Personen starke Nördlinger Läufergruppe mit Begleitung einige weitere Tage zu Fuß, auf dem Schiff und mit dem Fahrrad auf den gut ausgebauten Radwegen unterwegs.

Die Marathonstrecke war fast durchgehend flach, verlief meist auf asphaltierten Straßen mit Ausnahme des Stadtzentrums – da hatten die Athleten mit dem Kopfsteinpflaster zu kämpfen. Der Lauf war bestens organisiert, von der Anmeldung, dem Start, der Verpflegung auf der Strecke und im Ziel bis zur Streckensicherung klappte alles ausgezeichnet.

Polnisches Ehepaar läuft doppelten Streckenrekord

Der Marathon endete mit einem Streckenrekord bei den Frauen und bei den Männern. Bei den Männern gewann der Pole Rafal Czernecki in 2:23:14 Stunden; schnellste Frau war dessen Ehefrau Lidia in 2:49:05 Std. Unter den über 1700 Finishern erreichten die Läuferinnen und Läufer des TSV Nördlingen, die die größte ausländische Gruppe darstellten, in folgenden Zeiten das Ziel auf dem roten Teppich in der Messehalle von Danzig: Hubert Bestler 3:12:07 Std. (140. der Gesamtwertung, 64. der Altersklasse M40), Andreas Graf 3:14:10 (170. GW, 12. M50), Hans Niederhuber 3:45:26 (9. M60), Anita Joas 3:51:25 (5. W50), Anneliese Zinke 3:55:39 (1. W60), Susanne Vierkorn 3:55:41 (39. W40), Klaus Joas 4:11:56 und Simone Müller 4:23:44. Ute Töpfer und Karl Stempfle liefen die Strecke ohne offizielle Zeitmessung. Die Nördlinger Staffel mit Patrycja und Laura Weng, Klaus Wurscher und Wolfgang Zinke erreichte als beste ausländische Staffel das Ziel in 4:14:41 Std. (hni)

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