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Basketball

21.01.2019

Umjubelter Sieg

Berechtigter Jubel bei den Nördlinger Bundesliga-Basketballerinnen: Die Xcyde Angels gewinnen in der eigenen Halle mit 93:72 gegen Saarlouis.
Bild: Jochen Aumann

Die Angels schlagen mit einem fulminanten vierten Viertel die Saarlouis Royals. Trainer Patrick Bär zeigt sich in Nördlingen zufrieden, bemängelt lediglich die Freiwurfausbeute

Xcyde Angels Nördlingen –TV Saarlouis Royals 93:72 (20:10, 23:27, 19:17, 31:18) – Mit einem fulminanten vierten Viertel sicherten sich die Xcyde Angels beim ersten Liga-Heimspiel des Jahres ihren fünften Saisonsieg. Nach einem spannenden und punktereichen Match stand es am Ende 93:72 gegen die Saarlouis Royals und damit zimmert der Nördlinger Erstligist drei Siege Vorsprung in der Tabelle zwischen sich und den Gegner aus dem Saarland. Der Blick der Angels richtet sich jetzt wieder eher nach oben in die Play-Regionen.

Konzentriert starteten die Angels in dieses so wichtige Duell mit dem Tabellennachbarn aus Saarlouis und legten gleich zu Beginn ein Zehn-Punkte-Polster zwischen sich und die Gäste (15:5). Die am Knie lädierte Centerin Louisa Geiselsöder wurde von ihrem Back-Up Amenze Obanor hervorragend vertreten. Die Hausherrinnen können mit einem beruhigenden 20:10 in die Viertelpause gehen.

Im zweiten Viertel kamen die Gäste deutlich besser ins Spiel und agierten in der Offensive präziser. Doch die Angels hielten dagegen und versuchten ihren Vorsprung zu verteidigen. Zwei erfolgreiche Dreier von Anni Mäkitalo halfen hier zwar, wurden aber von Saarlouis Rodriguez egalisiert. Eine erneut starke Partie lieferte Danielle MacCray ab. Auch sie hatte in der ersten Halbzeit bereits zwölf Punkte erzielt und in der Verteidigung gut gearbeitet. Am Ende stand das US-Girl mit imposanten 22 Punkten und 13 Rebounds, acht davon offensiv, stellvertretend für eine tadellose Leistung ihres Teams. Mit den 43 erzielten Punkten aus der ersten Hälfte war Coach Bär durchaus zufrieden, mit der Freiwurfausbeute weniger – lediglich fünf der zehn Würfe fanden ihr Ziel.

Wie in den vergangenen Spielen verschliefen die Rieserinnen den Start in die zweite Hälfte und schenkten ihren schönen und hart erarbeiteten Vorsprung beinahe her. Nur eine Angels-Spielerin schien etwas dagegen zu haben: Aleksandra Racic. Die zuletzt arg gescholtene Serbin legte einige Solos hin und schraubte die Führung der Heim-Mannschaft wieder auf acht Punkte hoch. Endlich war das dritte Viertel wieder überstanden, ohne in Rückstand zu geraten, ja sogar den Vorsprung ausgebaut. Das ließ hoffen.

Doch Saarlouis hatte immer noch neue Pfeile im Köcher. Hatte in der ersten Halbzeit noch Rodriguez dominiert, übernahm jetzt Hearn und traf fast nach Belieben. Saarlouis holte auf und das Spiel stand beim Stand von 64:62 tatsächlich kurz auf der Kippe. Doch Sami Hill und Co waren an diesem Sonntagnachmittag festen Willens, die Führung nicht mehr herzugeben.

Obwohl das Spiel härter wurde, hielten die Spielerinnen dagegen und verwandelten jetzt auch die zugesprochenen Freiwürfe sicher. Saarlouis hörte nicht auf zu foulen und so standen die Angels am Ende insgesamt 35 Mal an der Freiwurflinie. Davon wurden 26 verwandelt, ein Grundbaustein des Sieges. Ein anderer sicherlich die 21 Offensivrebounds und dies obwohl die größte Spielerin Luisa Geiselsöder in der zweiten Hälfte geschont wurde.

Mit diesem souveränen Sieg machen die Xcyde Angels ihre Ambitionen auf einen Play-Off-Platz deutlich und setzen sich von den unteren Tabellenregionen etwas ab. In Freiburg könnte am Samstag dieser Trend noch fortgesetzt werden.

Angels: Heta Äijänen, Luisa Geiselsöder (6), Laura Geiselsöder (3), Samantha Hill (20, 9 Rebounds), Anni Mäkitalo (19, 3 Dreier), Danielle McCray (22, 13 Rebounds), Magaly Meynadier (3), Amenze Obanor (1), Aleksandra Racic (19, 8 Rebounds).

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