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Luftgewehr-Schwabenliga

02.11.2017

Wörnitzschützen gleich vorneweg

Nach dem Duell Baldingen gegen Wechingen (von links): Markus Bachmann, Christian Eger, Markus Groß, Heidi Eger, Lukas Egetenmeier, Katharina Kuhn, Michael Grimmeiß, Anna-Lena Hauber, Thomas Groß und Katja Schröppel. Foto: Christian Kirchenbaur

Zwei Wechinger Siege am ersten Wettkampftag, darunter ein Derby-Gewinn gegen Aufsteiger Baldingen. Auch der hat anschließend ein Erfolgserlebnis

Zum Auftakt der Schwabenligasaison gab es gleich ein Rieser Derby zwischen den aus der Bayernliga abgestiegenen Wörnitzschützen Wechingen und den aus der Bezirksoberliga aufgestiegenen Goldbachschützen aus Baldingen. Markus Bachmann steigerte sich von 93 Ringen in den ersten zehn Schuss auf hervorragende 99 Zähler, aber gegen Markus Groß hatte er keine Chance. Katharina Kuhn eröffnete den Wettkampf mit einer 97er- Serie und zeigte ihrem Gegenüber die Grenzen auf. Mit zwei Achtern zu Beginn erwischte Christian Eger einen schwachen Start, der durch das fehlende Vertrauen in das neue Gewehr noch verstärkt wurde. In Paarung vier startete das Duell auf Augenhöhe. Das Niveau aus der ersten Serie (97 Ringe) konnte Lukas Egetenmeier nicht bis zum Ende durchhalten, aber seine Kontrahentin kam ihm nur anfangs gefährlich nahe (96 Zähler). In der ersten Serie fuhr es Katja Schröppel so in den Rücken, dass sie mehr mit den Schmerzen als mit den ausbleibenden Zehnern (Schlussserie 90 Ringe) zu kämpfen hatte. An der Schwabenliga-Nervosität hatte auch Heidi Eger zu knabbern. Schuss für Schuss bekam sie diese besser in den Griff, aber die acht Achter schmälerten ihr Ergebnis deutlich. Mit einem Ergebnis von 373 Ringen blieb Thomas Groß weit hinter seinen Möglichkeiten zurück, aber die reichten dem Wechinger zum Duellsieg. Seine Mannschaftskollegin Anna-Lena Hauber zündete dagegen ein wahres Feuerwerk. Den 99 Ringen in der ersten und letzten Serie konnte das Baldinger Küken Michael Grimmeißen nichts entgegensetzen.

Im zweiten Wettkampf des Tages mussten die Goldbachschützen gegen Günzburg antreten. Markus Bachmann konnte sich in der ersten Hälfte des Wettkampfs drei Ringe Vorsprung erarbeiten. Diesen konnte er trotz einer Acht in der dritten Serie noch um einen Ring ausbauen, obwohl sein Gegner mit einer abschließenden 99er-Serie nochmal richtig auftrumpfte. Noch schlechter als am Vormittag erging es dagegen Christian Eger. Der krankheitsbedingt angeschlagene Schütze begann mit guten 95 Zählern und brach in der zweiten Serie (91 Ringe) ein. In den letzten zehn Schuss (85 Ringe) wollte ihm dann gar nichts mehr gelingen. Bei Heidi Egers Duell fiel nach ausgeglichenem Verlauf die Entscheidung in der vierten Serie, in der der Günzburger als Sieger den Stand verließ. So groß das Debakel von Michael Grimmeiß im ersten Wettkampf war, so groß war die Freude über den erzielten Einzelpunkt in dieser Partie. 79 und 80 Ringe seines Gegners waren keine große Herausforderung. Auch der Günzburger, der gegen Lukas Egetenmeier antrat, stand von Anfang an auf verlorenem Posten.

Die Wörnitzschützen aus Wechingen hatten es im zweiten Wettkampf mit Gastgeber Eppisburg zu tun. Auf Position eins bot Markus Groß seinem Kontrahenten die Stirn und gab mit 98 Ringen eine Serie vor, denen der Eppisburger 97 Zähler entgegnete. Während dieser so weitermachte, verbaute sich der Wechinger mit seiner dritten Serie (94 Zähler) den Duellsieg. Katharina Kuhn eröffnete die Partie mit 95 Zählern und nahm ihrem Gegner dadurch zwei Ringe ab. In der Endphase des Wettkampfs drehte sie noch einmal so richtig auf und erreichte mit einer 99er- und 98er-Serie ein Ergebnis, dass ihr Gegenüber nicht erreichen konnte.

Nach einer ruhigen Mittagspause kam Katja Schröppel wieder zu Kräften und wagte sich noch einmal ins Geschehen. Die Wörnitzschützin erarbeitete sich in der ersten Serie einen 95:87-Vorsprung und beendete den Durchgang mit einer 97er-Serie. Dem konnte der Tellschütze nicht genügend entgegensetzen und hatte das Nachsehen. Auch Anna-Lena Hauber machte mit ihrem Gegenüber kurzen Prozess. Den Maßstab, den sie mit 97 Zählern in der dritten Serie vorgab, war der Sportler aus Eppisburg einfach nicht gewachsen. Thomas Groß baute sich über die erste Serie einen Vorsprung von drei Zählern auf, der bis zur Halbzeit Bestand hatte. Der Wechinger kam in der zweiten Hälfte völlig aus dem Tritt (92 und 93) und machte seinen Gegner dadurch stark, der mit seinen letzten zehn Schuss (94 Ringe) noch ausglich. Im anschließenden Stechen hatte der Wechinger das Nachsehen (9:10) und überließ seinem Kontrahenten einen weiteren Einzelpunkt. Trotz des verlorenen Stechens führte die insgesamt erfolgreiche Tagesbilanz die Wechinger direkt an die Tabellenspitze.

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