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"12 Years a Slave"
20.01.2014

Regisseur Steve McQueen: Der eigenwillige Filmkünstler

"12 Years a Slave"-Regisseur Steve McQueen ist einer der Favoriten auf einen Oskar.
Foto: Warren Toda (dpa)

Steve McQueen gilt als provokativ und eigenwillig. Mit seinem Sklaven-Epos „12 Years a Slave“ könnte er den Oscar gewinnen - und aus dem Schatten seines Namensvetters treten.

Erst der Turner-Preis, jetzt der Golden Globe und demnächst vielleicht ein Oscar. Es sind Preis-Schwergewichte, die im Zusammenhang mit dem Namen Steve McQueen fallen. Womit man erst einmal bei dem unvermeidlichen Thema Name angekommen wäre. Wer dieser Tage von Steve McQueen redet, meint nicht den 1980 gestorbenen Schauspieler, unvergessen durch Filme wie „Die glorreichen Sieben“ oder „Thomas Crown ist nicht zu fassen“.

Steve McQueen: Folgt nach dem Grammy nun der Oskar?

Nein, der Steve McQueen der jüngsten Schlagzeilen ist der Regisseur des Sklaven-Epos „12 Years a Slave“, das jetzt in unseren Kinos angelaufen ist, das Anfang der Woche mit einem Grammy ausgezeichnet wurde und am 2. März auch beste Chancen hat, mit dem Oscar gekürt zu werden.

In der Kunstszene ist der bullige Brite schon seit 15 Jahren mit seinen Videofilmen und -installationen ein Star. 1999 erhielt er den angesehenen Turner-Preis, eine Auszeichnung, die an hoffnungsvolle Künstler unter 50 Jahren verliehen wird. Zweimal nahm er an der Documenta in Kassel teil, in seiner Heimat Großbritannien wurde er zum offiziellen „Kriegskünstler“ im Irak ernannt. Nach einer Reise in den Irak im Jahr 2006 schuf er die Installation „Queen and Country“.

Der Werdegang von Steve McQueen: eigenwillig wie der Regisseur selbst

Seine Leidenschaft fürs Filme drehen entdeckte McQueen, der 1969 in London geboren wurde, während seiner künstlerischen Ausbildung. Zunächst studierte er Kunst und Design, doch wechselte er dann auf eine New Yorker Filmhochschule, weil ihn das Medium mehr reizte. Dort hielt es ihn nicht lange – zu starre Regeln und zu wenig Entfaltungsmöglichkeiten. „Da war es nicht mal erlaubt, die Kamera in die Luft zu werfen und wieder aufzufangen.“ In der Folge widmete sich der Brite dem Experimentalfilm, drehte kurze Videos ohne Ton und in Schwarz-Weiß – eine Hommage an den Stummfilm – und inszenierte Multivisionsinstallationen, in denen er selbst auch Rollen übernahm. Dazu fotografierte er und schuf Skulpturen – provokativ und eigenwillig, wie alle seine Arbeiten.

Seit seinem Kinodebüt „Hunger“ von 2008, in dem er eindringlich den Hungerstreik der IRA-Gefangenen im Jahre 1981 schilderte, und „Shame“ von 2011, einem Streifen über einen Mann, der süchtig nach Sex ist, ist Steve McQueen auch im Filmgeschäft ein Begriff. Jetzt also „12 Years a Slave“, ein erschütternder Film über einen freien Schwarzen im Norden Amerikas, der als Sklave auf eine Plantage im Süden des Landes verschleppt wird.

Damit dürfte McQueen endgültig aus dem Schatten seines Namensvetters heraustreten. Sowieso ist das für ihn, der mit Frau und Kindern in Amsterdam lebt, nur „ein Name, den mir meine Mutter gegeben hat“.

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