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Danielle Darrieux

19.10.2017

Die französische Schauspielerin Danielle Darrieux ist tot

Die französische Schauspielerin Danielle Darrieux in jungen Jahren.
Bild: dpa

Danielle Darrieux ist mit 100 Jahren gestorben. Sie prägte die französische Film-Szene und war in den 50er Jahren und darüber hinaus eine international anerkannte Schauspielerin.

Die französische Filmschauspielerin Danielle Darrieux ist im Alter von 100 Jahren gestorben. Sie sei einfach eingeschlafen, teilte ihr Lebensgefährte am Donnerstag der französischen Nachrichtenagentur AFP mit. Die, von den Franzosen liebevoll "DD" genannte, Leinwandgröße hat mehr als 130 Filme gedreht.

Danielle Darrieux ist tot - Sie war ein Vorbild

Ihr Tod hallt nun auch in den französischen Medien wider, die Fans und Medien gedenken der Schauspielerin indem sie Zitate und Fotos von ihr veröffentlichen. "Was für ein trauriger Tag", schreiben einige Fans auf Facebook. UniFrance schreibt: "Danielle Darrieux hat uns 100 Jahre lang [...] mit ihrem wilden Talent beschenkt. Sie war ein Vorbild für viele Schauspielerinnen. Sie repräsentierte Frankreich und wir werden sie immer lieben. Lebe wohl!"

 

Mit Filmen wie "Der Reigen" und "Madame de..." war sie in den 50er Jahren ein internationaler Filmstar. Sie stand damals im Mittelpunkt vieler prächtiger Kostümfilme. Mit dem Aufkommen der Nouvelle Vague - der "Neuen Welle" in französischen Kinos, Ende der 50er Jahre - wurde es dann etwas stiller um sie, Hauptrollen wurden seltener.

Dennoch stand Darrieux noch bis vor wenigen Jahren für namhafte Regisseure wie Claude Chabrol ("Der Frauenmörder von Paris"), François Ozon ("8 Frauen") und Claude Sautet ("Einige Tage mit mir") vor der Kamera. "DD", wie Danielle Darrieux von den Franzosen genannt wurde, kann auf zahlreiche Hauptwerke des französischen Kinos blicken.

Die Karriere von Danielle Darrieux

Noch im hohen Alter bestach sie das Publikum mit ihrer natürlichen Eleganz. 2002 war sie in dem Erfolgsfilm "8 Frauen" zu sehen, 2003 in "Gefährliche Liebschaften", ein Jahr später in "Une vie à t'attendre" und 2005 in "Nouvelle Chance".

In "Mayerling", einem ihrer ersten Filme, bezaubert sie als junge Bürgerliche, die dem Kronprinz Rudolf von Österreich-Ungarn den Kopf verdreht. Im Wien von 1888/1889 wird ihre Liaison zum Skandal. Mit dem Drama, in dem Rudolf aus Verzweiflung Mary erschießt und auch sich selbst tötet, begann 1936 ihre internationale Karriere, die sie auch nach Hollywood führte. Dort drehte sie 1938 "The Rage of Paris", eine Komödie, in der sie versucht, sich einen Millionär zu angeln. AZ/dpa

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