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Kino-Kritik
13.07.2016

„Independence Day: Wiederkehr“: Die Aliens schlagen wieder zu

„Independence Day: Wiederkehr“: Zwanzig Jahre hatte die Menschheit Zeit, um ihre Verteidigung gegen die Aliens auszubauen. Jetzt stellt sie eine neue Schlacht auf die Probe.

Vor zwanzig Jahren landete Roland Emmerich mit „Independence Day“ seinen ersten, großen Hollywood-Coup. Munter kreuzte der exilschwäbische Regisseur Alien- und Katastrophenfilm und ließ die Außerirdischen sogar das Weiße Haus in die Luft jagen. Das hatte sich bis dahin noch keiner getraut. Seitdem hat Emmerich seinen Ruf als Master of Desaster mit Filmen wie „Godzilla“ oder „The Day After Tomorrow“ gefestigt und sein Mut zur Zerstörung fand gerade mit den aufkommenden Möglichkeiten digitaler Bildproduktion viele Nachahmungstäter.

Dennoch hat sich Emmerich zwei Jahrzehnte strikt geweigert, eine Fortsetzung seines Erfolgsfilmes zu drehen, der damals weltweit 817 Millionen Dollar einspielte. Nun endlich wurden die flehentlichen Rufe der Studios erhört und für „Independence Day: Wiederkehr“ mit Bill Pullman, Jeff Goldblum und Brent Spiner auch einige aus der alten Crew wieder ins Boot geholt.

Die Außerirdischen schlagen in "Independence Day" zurück

Dass die Außerirdischen zurückkehren würden, stand für den albtraumgeplagten Ex-Präsidenten Whitmore (Pullman) immer außer Frage. In den letzten zwanzig Jahren hat sich die Menschheit zusammengerauft und mit vereinten Kräften sowie unter Zuhilfenahme außerirdischer Beutetechnologie ihre Verteidigungssysteme ausgebaut. Der junge Pilot Jake (Liam Hemsworth) langweilt sich auf der Mondstation zu Tode, hat aber schon bald mit dem Anrücken einer feindlichen Alienflotte alle Hände voll zu tun, um gemeinsam mit dem Wissenschaftler David Levinson (Goldblum) den außerirdischen Angriff abzuwehren.

Durchaus schlüssig haben Emmerich und seine vier Drehbuchautoren den Plot weiterentwickelt und setzen erneut auf die Mischung zwischen Humor und Zerstörung, der schon das Original zum Erfolg führte. Vor allem die Veteranen Goldblum und Spiner sorgen für komödiantische Einlagen und selbst ein veritabler Zickenkrieg zwischen der US-Präsidentin Lanford (Sela Ward) und der Königin der Aliens ist dabei, während die Techniker sich wenig erfolgreich um innovative Desaster-Effekte kümmern.

Keine neuen Effekt-Galaxien bei "Independence Day"

Zwar zieht ein riesiger Raumschiffmagnet ganz Dubai an sich, um die Trümmer dekorativ auf Paris und London niederregnen zu lassen, aber darüber hinaus herrscht hier eher destruktives „business as usual“. Emmerich konnte vor zwanzig Jahren als Meister der Zerstörung ein gewisses Alleinstellungsmerkmal für sich in Anspruch nehmen, aber mittlerweile ist die Konkurrenz groß und Comic-Verfilmungen wie „Avengers – Age of Ultron“ reißen auch schon einmal ganze Städte aus dem Boden, um sie in der Luft schweben zu lassen. Vor dem Hintergrund reiht sich „Independence Day: Wiederkehr“ eher in den Status quo ein, als in neue Effekt-Galaxien aufzubrechen.

Komplexe Plotkonstruktionen und fein gewebte Subtext-Teppiche darf man von einem Emmerich-Film ja ohnehin nicht erwarten. Die völkervereinigende Botschaft und die Verneigung vor dem asiatischen Markt mit einer chinesischen Kampfpilotin werden direkt und ohne Anspruch auf Subtilität angespielt. Absolut überzeugend hingegen ist die entspannte Selbstverständlichkeit, mit der Emmerich ein älteres, schwules Paar ins Figurenarsenal einarbeitet, ohne dass darüber auch nur ein Wort verloren wird. Vor zwanzig Jahren musste Emmerich noch seinen schwarzen Hauptdarsteller Will Smith gegen den Willen des Studios durchsetzen.

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