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Prominente
15.03.2021

Barbara Becker schaut mit Dankbarkeit auf Ehe mit Tennislegende zurück

Barbara Becker blickt realistisch auf die Vergangenheit zurück.
Foto:  Henning Kaiser, dpa (Archivbild)

Exklusiv Sie habe Boris Becker mehr zu verdanken als jedem anderen, sagt Barbara Becker. Allerdings sei der Trennstrich klar. Die 53-Jährige bekennt sich als Feministin.

Gut zwanzig Jahre nach ihrer Scheidung von Tennislegende Boris Becker schaut Barbara Becker nach eigenen Worten mit großer Dankbarkeit statt Groll auf die gemeinsamen Ehejahre zurück. „Ich habe Boris mehr zu verdanken als jedem anderen Menschen auf der Welt, außer natürlich meinen Eltern, die mir das Leben geschenkt haben, weil er mir diese Kinder geschenkt hat“, sagte die 53-Jährige unserer Redaktion. „Insofern ist das auch eine Zeit, auf die ich mit großer Dankbarkeit zurückschaue“, betonte sie.

„Ich habe mir diese Familie ausgesucht, das ist Teil meines Lebens und gehört dazu“, sagte die Mutter der gemeinsamen Söhne Noah (27) und Elias (21). „Meine Kinder will ich ja auch nicht zurückgeben.“ Sie habe immer nur Stärke aus ihrer Familie gezogen“, betonte sie. „Ich will mich wirklich nicht beschweren, das ist nicht Teil meiner Agenda, sondern Lebenslust und Leidenschaft.“ Allerdings sie davon abgesehen nicht nur in der Realität sondern auch in ihrer eigenen Wahrnehmung „tatsächlich seit 20 Jahren geschieden“, fügte sie hinzu.

Barbara Becker: "Frauen sind noch nicht da sind, wo wir hinwollen"

Becker bezeichnet sich selbst als Feministin, wie sie betonte. „Unbedingt. Feministin ist keine Kampfansage, wir wollen ja auch nicht die Männer bestimmen, sondern wir wollen über unser Leben bestimmen.“ Es sei aus heutiger Sicht kaum vorstellbar, dass erst 1997 das erste Mal Vergewaltigung in einer Ehe strafrechtlich verfolgt wurde oder erst 1962 Frauen in der Bundesrepublik zum ersten Mal ein Konto eröffnen durften.

„Aber dann wissen wir auch, warum wir noch nicht da sind, wo wir hinwollen, was Lohngleichstellung oder Führungspositionen betrifft: Weil es eben noch nicht so lange her ist“, betonte sie. „Wenn wir uns nicht aufregen, dann wird uns kein Platz gemacht. Das ist mit allen Sachen so. Deswegen sollten wir uns unterstützen als Frauen.“

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