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Die Corona-Routine birgt Gefahren 

Kommentar Von Margit Hufnagel
26.07.2020

Ein halbes Jahr schon leben wir in Bayern mit dem Virus. Vieles wurde zur Gewohnheit - und gerade das bringt Risiken mit sich.

Auf den Tag genau sechs Monate ist es am Montag her, dass der erste Corona-Fall in Bayern aufgetreten ist. Dass in diesem Sommer Mund-Nase-Masken an den Nippes-Ständen der Fußgängerzonen hängen würden, hätte sich damals wohl kaum jemand vorstellen können. Doch wer meint, die Gewohnheit mache den Umgang mit dem neuartigen Virus einfacher, der irrt. Es ist gerade diese Mischung aus Corona-Routine und dem Gefühl, dass es doch jetzt endlich mal vorbei sein müsste mit diesem vermaledeiten Virus, die die größte Gefahr birgt.

Wir müssen uns wohl auf eine längere Zeit mit Corona einstellen

Diese halb gare Normalität ist schwer zu fassen. Dachten vor einem halben Jahr noch viele Menschen, dass der Spuk bald vorüber wäre, wird inzwischen immer klarer, dass wir uns wohl noch für längere Zeit auf ein Leben mit Corona einstellen müssen. Dass der Alltag zwar wieder laufen muss, aber immer mit leicht angezogener Handbremse. Pläne werden gemacht, aber häufig unter Vorbehalt. Wer weiß schon, was die kommenden Monate bringen? Fälle wie die Masseninfektion im niederbayerischen Mamming zeigen immerhin eines: So präsent Corona auch sein mag, so erprobt ist inzwischen das Krisenmanagement.

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