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Bundeswehr

16.02.2018

Flugzeug defekt: Soldaten müssen in Mali warten

Eigentlich sollten rund 100 Soldaten am Donnerstag nach Ende ihres Einsatzes in Mali zurück nach Deutschland fliegen, aber bei der Bundeswehr-Maschine A310 wurde ein Defekt entdeckt.
Bild: Oliver Berg, dpa (Symbolbild)

Erneut Materialmängel bei der Bundeswehr. Rund 100 Soldaten können nach ihrem Einsatz in Mali nicht nach Hause fliegen, weil bei dem Transportflugzeug ein Defekt entdeckt wurde.

Ein defektes Fluggerät sorgt bei der Bundeswehr für Frust. In Mali konnten am Donnerstag rund 100 Soldaten nach dem Ende ihres Einsatzes nicht nach Hause fliegen, weil an dem Airbus A310, der für ihren Heimflug vorgesehen war, ein Defekt entdeckt worden war. Wie ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Freitag berichtete, waren einige der insgesamt 155 Soldaten am Donnerstag ersatzweise mit Linienflügen von der Hauptstadt Bamako ausgeflogen worden. Für die verbliebenen rund 100 werde "zeitnah" eine Alternative gesucht. Möglicherweise könnten sie an diesem Samstag mit einer Maschine der französischen Luftwaffe ausgeflogen werden. Der deutsche Airbus, der die Ablösung für die Soldaten nach Bamako gebracht hatte, wird laut Ministerium noch in der senegalesischen Hauptstadt Dakar repariert.

Immer wieder hat die Bundeswehr Engpässe im Lufttransport

Von den betroffenen Soldaten gehörten 145 zum deutschen Kontingent der UN-Friedensmission Minusma. Sie sind im gefährlichen Norden des Landes stationiert. Die restlichen zehn Soldaten waren als Teil der europäischen Ausbildungsmission EUTM Mali in dem westafrikanischen Land. 

Die Bundeswehr kämpft seit Jahren mit Materialproblemen. Immer wieder kommt es zu Engpässen im Lufttransport. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hatte vor zwei Jahren eine "Trendwende" für eine bessere Ausrüstung angekündigt. (dpa)

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