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Montag, 30. April 2018

01.05.2018

"Hart aber fair": Gäste und Thema

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5 Bilder
Moderator Frank Plasberg diskutierte in der Sendung "Hart aber fair" mit seinen Gästen zum Thema "Beruf Niedriglöhner - Wirtschaftsboom auf Kosten der Ärmsten?"
Bild: WDR/Klaus Görgen

Bei "Hart aber fair" ging es um das Thema "Beruf Niedriglöhner - Wirtschaftsboom auf Kosten der Ärmsten?". Zu den Gästen zählte der Augsburger Erwin Helmer.

Sie putzen Büros, kellnern oder fahren Taxi: Millionen Deutsche arbeiten Vollzeit. Doch das Geld, das sie verdienen, reicht kaum zum Leben. Dabei verzeichnet die deutsche Wirtschaft einen Daueraufschwung. Seit Jahren steigen die Exportzahlen, die Arbeitslosenzahlen sinken. Dem Land geht es gut. Doch gilt das für alle Bürger? Wieso boomt neben der Wirtschaft auch die Ausbeutung und Lohndrückerei?

Zum Thema "Beruf Niedriglöhner - Wirtschaftsboom auf Kosten der Ärmsten?" diskutierte Moderator Frank Plasberg in der Sendung "Hart aber fair" mit seinen fünf Gästen.

Erwin Helmer: Der 66-jährige Theologe leitet seit 2009 die Betriebsseelsorge Ausgburg und ist als Diözesanpräses der Katholischen Arbeiterbewegung (KAB) in Augsburg aktiv.
Bild: Johann Stoll

Unter den Gästen: der Leiter der Augsburger Betriebsseelsorger

Mit dabei war der Augsburger Erwin Helmer. Der 66-jährige Theologe leitet seit 2009 die Betriebsseelsorge Augsburg und ist als Diözesanpräses der Katholischen Arbeiterbewegung (KAB) in Augsburg aktiv.

2009 begleitete er die sogenannten Schlecker-Frauen, die zum halben Lohn über eine Leihfirma angestellt werden sollten. Zwei Jahre später startete Helmer eine Aktion zur Abschaffung der Arbeitsmissstände beim US-Giganten Amazon. Er setzte sich für die Einführung von Tarifverträgen ein und half bei der Gründung eines Betriebsrates.

Zuvor war Helmer als Betriebsseelsorger in Weilheim (Oberbayern) und als Sprecher der süddeutschen Betriebsseelsorge tätig. 2006 gründete er die bundesweite "Allianz für den freien Sonntag" und die "Sonntagsallianz in Bayern" mit, die heute 51 Regionalgruppen umfasst. Außerdem begleitete er 2007 die Telekom-Beschäftigten, als der Konzern Personal abbauen wollte.

Neben Erwin Helmer diskutierten vier weitere Gäste über das Thema "Beruf Niedriglöhner - Wirtschaftsboom auf Kosten der Ärmsten?" in der Sendung "Hart aber fair".

Das sind die Gäste bei "Hart aber fair"

Hubertus Heil: Bundesminister für Arbeit und Soziales (SPD)

Hubertus Heil (SPD) ist Bundesminister für Arbeit und Soziales und heute Abend Gast bei "Hart aber fair".
Bild: Wolfgang Borrs

Christian Lindner: Bundesvorsitzender der FDP

Auch FDP-Chef Lindner diskutiert heute mit Frank Plasberg über das Thema Niedriglöhner.
Bild: Michael Kappeler (dpa)

Anette Dowideit: Wirtschaftsjournalistin und Reporterin im Investigativ-Team der Zeitung Die Welt

Clemens Fuest: Präsident des ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung und Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität München

Auch Ifo-Präsident Clemens Fuest ist heute Gast der Sendung "Hart aber fair".
Bild: Bernd von Jutrczenka (dpa)

"Hart aber fair" immer montags im Ersten

"Hart aber fair" läuft immer Montagabend im Ersten. In der 75-minütigen Live-Sendung diskutiert Moderator Frank Plasberg mit mindestens fünf Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft über aktuelle Themen.

Die Talkshow ist bereits mehrfach ausgezeichnet worden, unter anderem mit dem „Deutschen Fernsehpreis“, dem „Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis“, dem „Adolf-Grimme-Preis“ und dem „Bayerischen Fernsehpreis“.

Auch Zuschauer können mitdiskutieren. Wer Interesse hat, kann sich während der Sendung per Telefon, Fax, Facebook und Twitter an der Diskussion beteiligen und über die Seite www.hart-aber-fair.de seine Meinung und Fragen an die Redaktion schicken. Die "Zuschaueranwältin" Brigitte Büscher sorgt dann dafür, dass einzelne Beiträge in die Sendung einfließen. Sie fasst die Meinungen der Zuschauer zusammen und konfrontiert die Gäste von "Hart aber fair" damit. (AZ)

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01.05.2018

Da wird in der letzten Hart-aber-fair-Sendung zum Thema Mindestlohn über eine halbe Stunde lang über die mangelnden Mindestlohn-Kontrollen durch die Zoll-Behörden lamentiert, aber keiner hat den Mumm, hier einmal Ross und Reiter zu nennen:
‪Der falsche Fuffziger Schäuble hat auch das Mindestlohn-Gesetz boykottiert - durch laxe Kontrollen seiner Zoll-Behörden!
Und der Chef des Arbeitgeber-nahen IfO-Instituts hat in seiner Argumentationsnot nichts besseres gewusst, als mal wieder Zahlen zum Thema Mindestlohn anzuzweifeln, und schließlich über das Drogenproblem vom Mindestlohnproblem abzulenken (wenn AfD-bzw. PEGIDA-Kreise so argumentieren, kritisiert man das als Whataboutism). Er war sich auch nicht zu schade, die Fehlprognosen des IfO-Instituts zur Einführung des Mindestlohns zu wiederholen, als er um seine Einschätzung bei einer drastischen Erhöhung des. Indesrlohns gefragt wurde: es droht Massenarbeitslosigkeit, Armselig! Eines seriösen Wissenschaftlers unwürdig! Zur Arbeitsweise des Ifo-Instituts vgl. auch https://www.freitag.de/autoren/sigismundruestig/massenmedien-in-deutschland-2

PS: Typische Arbeitsweise der Union in GroKos: Vereinbarte Gesetzesinitiativen der SPD verschleppen (z.B. Rückkehr von Teilzeit in Vollzeit), im Notfall bis zur Wirkungslosigkeit verwässern (z.B. Mietbremse), falls doch ein Gesetz nicht zu vermeiden ist, dann dessen Umsetzung boykottieren (z.B. Mindestlohn). Und dann frech-dreist behaupten: die SPD-Politik taugt nichts!
Und die Medien fallen auch auf dieses Spiel herein bzw. spielen mit!
‪Nach der Wahl ist vor der Wahl:
http://youtu.be/0zSclA_zqK4‬

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01.05.2018

Da wird in der letzten Hart-aber-fair-Sendung zum Thema Mindestlohn über eine halbe Stunde lang über die mangelnden Mindestlohn-Kontrollen durch die Zoll-Behörden lamentiert, aber keiner hat den Mumm, hier einmal Ross und Reiter zu nennen:
‪Der falsche Fuffziger Schäuble hat auch das Mindestlohn-Gesetz boykottiert - durch laxe Kontrollen seiner Zoll-Behörden!
Und der Chef des Arbeitgeber-nahen IfO-Instituts hat in seiner Argumentationsnot nichts besseres gewusst, als mal wieder Zahlen zum Thema Mindestlohn anzuzweifeln, und schließlich über das Drogenproblem vom Mindestlohnproblem abzulenken (wenn AfD-bzw. PEGIDA-Kreise so argumentieren, kritisiert man das als Whataboutism). Er war sich auch nicht zu schade, die Fehlprognosen des IfO-Instituts zur Einführung des Mindestlohns zu wiederholen, als er um seine Einschätzung bei einer drastischen Erhöhung des. Indesrlohns gefragt wurde: es droht Massenarbeitslosigkeit, Armselig! Eines seriösen Wissenschaftlers unwürdig! Zur Arbeitsweise des Ifo-Instituts vgl. auch https://www.freitag.de/autoren/sigismundruestig/massenmedien-in-deutschland-2

PS: Typische Arbeitsweise der Union in GroKos: Vereinbarte Gesetzesinitiativen der SPD verschleppen (z.B. Rückkehr von Teilzeit in Vollzeit), im Notfall bis zur Wirkungslosigkeit verwässern (z.B. Mietbremse), falls doch ein Gesetz nicht zu vermeiden ist, dann dessen Umsetzung boykottieren (z.B. Mindestlohn). Und dann frech-dreist behaupten: die SPD-Politik taugt nichts!
Und die Medien fallen auch auf dieses Spiel herein bzw. spielen mit!
‪Nach der Wahl ist vor der Wahl:
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