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Rechtsextremismus

17.12.2019

Innenminister Seehofer warnt vor rechter Gefahr

«Es gibt die begründete Hoffnung auf eine Unterstützung unserer Ermittlungen und auf belastbare Hinweise von der russischen Seite», sagt Seehofer.
Bild: Bernd von Jutrczenka/dpa

Nach dem Anschlag von Halle und dem Attentat auf den Kasseler Regierungspräsidenten Lübcke will Innenminister Horst Seehofer stärker gegen Rechtsextremismus vorgehen.

Bundesinnenminister Horst Seehofer hat vor dem wachsenden Potenzial rechtsextremer Gewalttäter in Deutschland gewarnt. Inzwischen habe jede zweite politisch motivierte Körperverletzung einen rechtsextremen Hintergrund, sagte der CSU-Politiker. „Neben dieser hässlichen Blutspur beginnend von NSU bis Halle, haben wir immer wieder darauf hingewiesen, dass nach unserer Einschätzung mindestens 12.000 Personen in Deutschland leben, die potenziell im rechten Bereich gewaltbereit sind.“ Um dieser Gefahr entschiedener zu begegnen, organisiert Seehofer die Sicherheitsbehörden um.

Seehofer nach Attentat auf Lübcke und Anschlag in Halle im Kampf gegen Rechts

Nach dem Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke und dem antisemitischen Anschlag in Halle hatte der Bundestag im November 600 neue Stellen bewilligt. Damit sollen sich Verfassungsschutz und Bundeskriminalamt intensiver um die Gefahr von rechts kümmern können. Versäumnisse gab es in der Vergangenheit nicht nur im Umgang mit Rechtsextremisten, sondern auch mit islamistischen Gefährdern wie Anis Amri, der vor drei Jahren mit einem Lastwagen in einen Berliner Weihnachtsmarkt raste und zwölf Menschen tötete. (AZ)

Lesen Sie dazu auch den Kommentar: So sicher, wie es nach außen scheinen soll, ist Deutschland nicht

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