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Kirchenaustritte

22.01.2019

Neue Studie: Immer mehr Katholiken verlassen die Kirche

Immer mehr Menschen verlassen die Katholische Kirche. Warum sie sich derart entfremdet haben, darauf gibt eine Studie nun Antworten.
Bild: Ingo Wagner/Illustration (dpa)

Jeder vierte Katholik hat sich mittlerweile von der Katholischen Kirche entfremdet. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Umfrage. Warum die Mitglieder austreten.

Vier von zehn Katholiken (41 Prozent) spielen „mehr oder weniger“ mit dem Gedanken eines Kirchenaustritts. Darunter befinde sich eine Gruppe von sieben Prozent mit dem festen Entschluss, aus der katholischen Kirche auszutreten. 13 Prozent machten sich Austrittsgedanken, seien aber noch unentschlossen.

Immer mehr Menschen treten aus der Katholischen Kirche aus

Das geht aus einer repräsentativen bundesweiten Studie hervor, die in Kooperation mit dem Erzbistum München und Freising durchgeführt worden ist. Erstellt wurde sie von der Münchner „Medien-Dienstleistung GmbH“, einer Unternehmensberatung der katholischen Kirche, und dem Sinus-Institut; befragt wurden zwischen Juli und Dezember 2017 bundesweit 1369 Katholiken.

In der Studie, die am Dienstag in München vorgestellt wurde, geht es zudem um die Nutzung kirchlicher Angebote. Die „besonderen Gottesdienste“, etwa an hohen Festtagen, sind demnach mit Abstand (76 Prozent) das populärste von 13 abgefragten Angeboten – vor „normalen Sonntagsgottesdiensten“ (55).

Am wenigsten in Anspruch genommen werden „spirituelle Angebote“ wie Exerzitien (21) und „Beratung durch katholische Fachstellen“ wie die Schwangerschaftsberatung (17).

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