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Mickhausen

07.01.2020

Das ist der Start Jubiläumsjahr

Hießen in Mickhausen das neue Jahr 2020 willkommen: (von links) Kaplan Pater Anish, Staudenpfarrer Pater Joji, Altbürgermeister Anton Müller, Bürgermeister Hans Biechele, Dritter Bürgermeister Michael Miller und Zweiter Bürgermeister Walter Lämmermeyer.
Bild: Walter Kleber

Mickhausen feiert in diesem Jahr die erste urkundliche Erwähnung vor 750 Jahren. Darum ging es beim Neujahrsempfang von Pfarrei und Gemeinde im Schlosshofsaal nur am Rande.

 „Das Jahr 2019 ist schnell verflogen und wieder sind wir zusammengekommen, um ein neues zu begrüßen.“ Staudenpfarrer Pater Joji John appellierte beim traditionellen Neujahrsempfang im historischen Schlosshofsaal von Mickhausen, mit Mut und Zuversicht in dieses neue Jahr 2020 zu starten. „Es ist schön, dass wir am Jahresanfang innehalten, für alle Hilfe und alles Wohlwollen des zurückliegenden Jahres danken und uns gegenseitig gute Wünsche zum neuen Jahr aussprechen!“

Nach gutem Brauch trafen sich die Repräsentanten der politischen Gemeinde, der kirchlichen Gremien sowie der Vereine und Organisationen von Mickhausen, Münster und Grimoldsried zum gemeinsamen Neujahrsempfang von Pfarrei und politischer Gemeinde. Erstmals waren heuer auch alle Bürger zum Neujahrsempfang eingeladen. Pater Joji erinnerte in seinem Rückblick an die Feiern der Erstkommunion und der Firmung. Mit einer Gruppe interessierter Mitchristen war der Staudenpfarrer im Frühjahr in Rom und Assisi unterwegs: „Wir haben von dort viele gute Eindrücke mit nach Hause genommen.“ Vom 22. bis 29. März gehen die Staudenpfarreien wieder gemeinsam auf Pilgerreise. Dieses Mal auf den Spuren des Apostels Paulus in Griechenland.

Gut eingelebt habe sich der neue Kaplan Pater Anish Thomas, der ihn seit September bei der Seelsorge in den sechs Pfarreien der Pfarreiengemeinschaft Stauden unterstützt.

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Bürgermeister Hans Biechele dankte allen Vereinen, Organisationen und Gruppen für ihr ehrenamtliches Engagement, „das für uns kleine Gemeinden so kostbar und unbezahlbar ist.“ Dass in Mickhausen und seinen Ortsteilen das gesellschaftliche Leben intakt und die Geselligkeit gebührend gepflegt werde, das zeigten die traditionellen Feste im Jahreslauf, die sich im weiten Umkreis immer wieder großer Beliebtheit bei Besuchern und Gästen erfreuten.

Als schönes Beispiel nannte der Rathauschef den Besuchermagnet „Advent im Schlosshof“, bei dem alle Ortsvereine an einem Strang ziehen. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten unterstütze die Gemeinde dieses Engagement ihrer Vereine finanziell. Biechele nannte den Transport der Adventsmarkt-Buden, großzügige Zuschüsse für die Sportplatzsanierung des VfB Mickhausen, für Sicherheitsnachrüstarbeiten im Schützenheim Grimoldsried sowie für den Flötenunterricht unter dem Dach des Musikvereins.

Historische Details zum Jubiläum der ersten urkundlichen Erwähnung des Staudendorfes Mickhausen vor 750 Jahren klammerte der Bürgermeister in seiner Festansprache bewusst aus. Dazu findet am 18. September im Schlosshofsaal ein eigener Festabend statt, bei dem der langjährige Augsburger Kreisheimatpfleger und Volkskundeprofessor Walter Pötzl die Festansprache halten wird. Bei diesem Anlass soll dann auch ein weiteres Jubiläum gefeiert werden: die erste Erwähnung des heutigen Gemeindeteils Münster vor 1050 Jahren.

Für musikalische Farbtupfer beim Neujahrsempfang, der nach den Ansprachen bei angeregten Gesprächen, frischen Weißwürsten und Brezen seine Fortsetzung fand, sorgten die Schmuttertaler Musikanten unter der Leitung ihres Dirigenten Philipp Ramminger.

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