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Schwabmünchen

16.08.2019

Drei Tage Sand und Musik an der Singold

Starke Musik mit Licht- und Soundeffekten sind beim Singoldsand-Festival Programm.
Bild: Christian Kruppe (Archivfoto)

Bald beginnen die Organisatoren des Singoldsand-Festivals in Schwabmünchen mit dem Aufbau. Ihr Ziel: Drei Tage Ausnahmezustand mit Sandstrand in der Stadtmitte.

Das Singoldsand-Festival hat sich über die Jahre zu einer festen Größe im Jahresablauf der Schwabmünchner gemausert. Das Team beginnt bald mit dem Aufbau für die neunte Ausgabe – am Donnerstag, 22. August, beginnt das dreitägige Event mit dem Singold-Sandkasten für die Kleinen. Für Organisator Patrick Jung heißt das, dass die monatelange Planerei endlich erledigt ist: „Alles ist organisiert, jetzt gilt es nur noch, für das Wetter die Daumen zu drücken.“

Neu seien dieses Jahr neben dem Motto vor allem Kleinigkeiten, sagt Jung: Beim Singold-Sandkasten werden zum Beispiel Eltern problemlos Essen und Trinken für ihre Säuglinge mit auf das Gelände nehmen können. Außerdem sei der Lärmschutz für die Anwohner weiter verbessert worden. Sein Kollege Enzo Hirsch, der sich um das Marketing kümmert, erklärt, dass das Platzkonzept inzwischen fast perfekt sei. Nur Details wie die Position des Einlass- und des Rettungszeltes seien optimiert worden. Größere Veränderungen gab es bei der Struktur des über 200-köpfigen Teams, das ausschließlich aus Ehrenamtlichen besteht: „Unsere Teamleiter sind dieses Jahr alles Nachwuchsleute“, sagt Jung und freut sich über das Engagement der jungen Leute. Neben seinem Einsatz beim Singoldsand-Festival ist er inzwischen auch Festival-Leiter beim Modular in Augsburg.

Für die Kinder gibt es den Singold-Sandkasten am Donnerstag

Der Singold-Sandkasten am Donnerstag hält mit Hüpfburg, Streichelzoo und Märchenzelt wieder viele Attraktionen für Kinder bereit. Mit Button-Maschine und Batiken können die Kleinen selbst kreativ werden. Auch auf der Bühne gibt es ein Programm speziell für Kinder in angenehmer Lautstärke. Am Einlass liegen Leih-Ohrenschützer bereit. Und dass es mehr als genug Gelegenheiten zum Sandeln gibt, versteht sich von selbst.

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Am Freitag und Samstag werden auf Strand- und Seebühne die Bands für Stimmung bei den Besuchern sorgen. Zusammen mit dem aufgeschütteten Sand an der Singold und den Verpflegungsständen lassen die Organisatoren mitten in Schwabmünchen Urlaubsatmosphäre entstehen. Dazu tragen viele Kleinigkeiten ihren Teil bei – wie zum Beispiel die fantasievolle Dekoration oder das regional gebraute Singoldsand-Bier. Patrick Jung formuliert es so: „Wir wollen die Besucher für drei Tage in eine andere Welt entführen.“

Die inzwischen neunte Auflage des Festivals findet wie gewohnt auf dem Eisplatz in der Schwabmünchner Jahnstraße statt. Bis zu 4000 Besucher pro Tag haben dort am Freitag und Samstag Platz, für den Singold-Sandkasten am Donnerstag gibt es 1500 Eintrittskarten. Jung ist zuversichtlich, dass das Festival auch dieses Jahr wieder ausverkauft sein wird. Derzeit gibt nur noch einige Freitags-Tickets und Karten für den Singold-Sandkasten im Onlineportal und bei der Buchhandlung Schmid.

Wie in den vergangenen Jahren gibt es auch diesmal wieder ein Campingareal. Es werde vor allem von Gästen genutzt, die eine weitere Anreise haben, sagt Jung. Viele kämen zum Beispiel aus Nürnberg oder München. Dieses Jahr sei das Line-Up besonders attraktiv auch weit über die Landkreisgrenzen hinaus, weil zum Beispiel mit „Meute“ eine Band spiele, die international sehr gefragt ist und regelmäßig große Hallen füllt. Für das Live-Erlebnis nähmen einige Fans auch weite Wege in Kauf.

Kinder bis 13 Jahre müssen keinen Eintritt für das Singoldsand-Festival zahlen

Wer noch nicht volljährig ist, darf nur mit Begleitung der Eltern zelten – die Aufsicht kann nicht mit einem sogenannten Muttizettel übertragen werden. Am Freitag und Samstag dürfen Jugendliche ab 14 Jahren bis Mitternacht den Bands lauschen und müssen dann das Gelände verlassen. Kinder bis 13 Jahre müssen schon um 22 Uhr gehen, haben dafür aber freien Eintritt. Wer mit den Eltern unterwegs ist, darf natürlich auch länger bleiben.

Andere Altersgrenzen gelten im Singold-Sandkasten am Donnerstag: Kein Ticket brauchen Kinder bis zwei Jahre, bis 13 Jahre reicht ein Kinderticket. In jedem Fall muss ein Erziehungsberechtigter dabei sein. Für alle Besucher ab 14 Jahren wird ein Erwachsenen-Ticket fällig.

Für den Heimweg gibt es Shuttlebusse

Wer mit dem Auto zum Festival kommen will, kann sein Fahrzeug am leichtesten auf den Parkplätzen Holzheystraße, Neue Mitte und Schrannenplatz loswerden. Wer Umwelt und Geldbeutel schonen will, findet auf der Webseite des Festivals ein Tool zum Suchen von Mitfahrgelegenheiten. Für die Heimfahrt nach dem Festival stehen außerdem zwei Shuttlebus-Linien zur Verfügung, die um 0.15 Uhr und um 1.30 Uhr in Richtung Lechfeld und Stauden fahren.

Das Organisationsteam ist zuversichtlich, dass das Festival auch dieses Jahr ein voller Erfolg wird. Nun muss nur noch das Wetter mitspielen. Doch auch da macht sich Enzo Hirsch keine Sorgen: „Die Schwabmünchener haben letztes Jahr eindrucksvoll bewiesen, das sie wetterfest sind, die schönsten Gummistiefel des Landes besitzen und auch im nassen Sand tanzen können.“

Informationen rund um das Singold-Festival und den Ticketverkauf gibt es unter www.singoldsand-festival.de.

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