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Einzelhandel in der Krise: Geschäftsinhaber müssen flexibel reagieren

Kommentar Von Maximilian Czysz
04.08.2020

Plus Die Serie über den Wandel im Handel in den Städten Königsbrunn, Schwabmünchen und Bobingen zeigt: In den Zentren verschwinden die inhabergeführten Läden.

Sie haben massive Probleme, weil sich das Geschäft auf die grüne Wiese verlagert hat. Einzelhändler leiden außerdem unter dem Online-Handel und dem Preisdruck – denn große Handelsketten bekommen in der Regel bessere Konditionen und können entsprechend ihre Waren günstiger anbieten. Verloren haben die kleinen Läden deshalb aber nicht. Ganz im Gegenteil.

Handel im Augsburger Land: Das können die Kleinen machen

Sie können flexibler auf Nachfragen reagieren. Sie können besser beraten und verschiedene Annehmlichkeiten anbieten. Wie wäre es mit Aktionen, die den Kunden länger im Laden halten? Einer Weinprobe oder einer Ausstellung? Das zählt für Kunden mehr als ein Parkplatz vor der Türe. Einzelhändler müssen sich in ihrer Strategie einfach besser abgrenzen.

Verbraucher will ein Erlebnis in der Stadt

Letztlich hat es aber der Verbraucher in der Hand: Er muss entscheiden, ob für ihn allein Preis und Bequemlichkeit zählen, die auf der grünen Wiese zu finden sind. Oder ob er einer ansprechenden und belebten Innenstadt den Vorzug gibt, wo Einkauf und Bummel zu einem Gesamterlebnis werden.

Lesen Sie auch: Handel in Bobingen: Wie sich die Innenstadt verändert hat

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