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Graben

26.01.2021

Im Kulturzentrum in Graben soll es helleres Licht geben

Noch sind Veranstaltungen im Kulturzentrum in Graben nicht möglich. Doch die Gemeinde will die Lichtanlage erneuern, denn bislang ist nur eine minimale Beleuchtung möglich.
Foto: Uwe Bolten (Archivbild)

Plus Graben hat der Installation einer neuen Lichtanlage im Kulturzentrum zugestimmt. Außerdem sprachen die Mitglieder über Kita-Gebühren und die neue Bauordnung.

Das Kulturzentrum in Graben ist längst kein Geheimtipp mehr. Zahlreiche Besucher kamen seit der Errichtung 2013 zu Veranstaltungen, die derzeit coronabedingt pausieren müssen. Nun will die Gemeinde die Lichtanlage erneuern.

„Damals war dies so nicht absehbar. Deshalb wählten wir zur Bühnenausleuchtung nur eine Lichtleiste“, sagte Bürgermeister Andreas Scharf in der Sitzung. Das dies nicht mehr zeitgemäß sei, unterstützte der Rat und stimmte der Installation einer modernen LED-Lichtanlage mit Steuergerät für 11.500 Euro zu.

Gemeindeveranstaltungen sind zum jetzigen Zeitpunkt zwar kein Thema. „Ich kann mir bei der Pandemielage und der Impfgeschwindigkeit nicht Hunderte von Gästen in einem Zelt vorstellen“, sagte Scharf.

Doch dessen Idee, eine weitläufige Veranstaltung im Freien zwischen Kulturzentrum und Rathausplatz unter Mitwirkung der örtlichen Vereine zu organisieren, schien für die Mitglieder im Rahmen des Möglichen. Als Veranstaltungstermin wurde der Zeitraum zwischen Pfingsten und den Sommerferien ins Auge gefasst.

Kita-Gebühren werden in Graben erst rückwirkend erstattet

Wegen der Corona-Pandemie bleiben auch die Kinder-Betreuungseinrichtungen nach jetzigem Stand bis zum 14. Februar geschlossen. Wie Scharf mitteilte, wurden die Eltern informiert, dass für begründete Fälle eine Notbetreuung angeboten werde, um das Infektionsrisiko für die Beschäftigten möglichst gering zu halten. Weiterhin erklärte Scharf, dass die Kita-Gebühren vorerst nicht ausgesetzt würden, da die Erstattung rückwirkend einfacher berechnet werden könnte.

Änderungen gab es hingegen bei der Friedhofsgebührensatzung. Wie der Bürgermeister aus nicht öffentlicher Sitzung mitteilte, wurde die Grabgebühr für Urnenwände auf 700 Euro festgelegt und deren Laufzeit von 15 auf 10 Jahre reduziert. Die Änderung trat zum 1. Januar 2021 in Kraft. „Die Grabgebühren für weitere Bestattungsmöglichkeiten werden in Abstimmung mit anderen Lechfeldgemeinden im Laufe des Jahres weiter angepasst“, fügte Scharf hinzu.

Freizeitanlage in Lagerlechfeld soll noch attraktiver werden

Auch die Freizeitanlage in Lagerlechfeld war Thema in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Mit ihren vielfältigen Angeboten komme die Anlage bei der Jugend sehr gut an, so Scharf. Die Nutzer hätten in Zusammenarbeit mit Sebastian Finkenberger von der Mobilen Kinder- und Jugendarbeit auf dem Lechfeld Vorschläge unterbreitet, wie das Gelände noch spannender gestaltet werden könne.

Man werde die Ideen vonseiten der Verwaltung prüfen und sich mit den Ideengebern zusammensetzen. Daniel Gunia (Grüne) fügte hinzu, dass man laut dem Anschreiben einer Bürgerin die kleineren Kinder nicht vergessen dürfe.

Graben verzichtet auf eigene Satzung zur neuen Bauordnung

Außerdem beschäftigte sich der Gräbinger Gemeinderat wie zahlreiche andere Kommunen mit der im Dezember 2020 vom Bayerischen Landtag verabschiedeten Bauordnung. Der Bayerische Gemeindetag hatte empfohlen, durch eine eigene Abstandsflächensatzung die alte Regelung beizubehalten.

„Im Vergleich von alt und neu ändert sich in unserem Ort nicht viel, da eine spürbare Auswirkung erst bei Gebäuden mit einer Länge von über 16 Metern entsteht. Mögliche Baugrundstücke, bei denen es zum Tragen kommen könnte, gibt es fast nicht“, erklärte Bürgermeister Scharf.

Er legte dem Gemeinderat nahe, auf eine eigene Satzung zu verzichten. Hinzu käme, dass dieses Werk absolut rechtssicher sein müsse, um etwaige Klagen von potenziellen Bauherren zu vermeiden. Die Mitglieder folgten der Empfehlung und verzichteten auf eine eigene Satzung, das Gemeindegebiet soll jedoch hinsichtlich der Relevanz noch einmal unter die Lupe genommen werden.

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