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Bundeswehr

06.04.2019

Inspekteur der Luftwaffe zu Besuch in Kleinaitingen

Generalleutnant Ingo Gerhartz (links) inspizierte das Zentrum Elektronischer Kampf für fliegende Waffensysteme in Kleinaitingen.
Bild: Michael Lindemann

Generalleutnant Ingo Gerhartz besichtigt das Zentrum Elektronischer Kampf für fliegende Waffensysteme

Der Inspekteur der Luftwaffe, Generalleutnant Ingo Gerhartz, besuchte vor Kurzem das Zentrum Elektronischer Kampf (EK) für fliegende Waffensysteme in Kleinaitingen. Hierbei konnte er sich einen aktuellen Einblick über den Auftrag und die Aufgaben der Dienststelle verschaffen sowie mit den Experten des elektronischen Kampfes mögliche Lösungen für zukünftige Herausforderungen auf diesem Gebiet erörtern.

Nach einem Gespräch mit dem Leiter des Verbandes, Oberstleutnant Ulf Birkenstock, folgte eine kurze Vorstellung des fachlichen Portfolios der Dienststelle. Auch die Aufgaben der abgesetzten dislozierten Bereiche der Dienststelle wurden Generalleutnant Gerhartz dargestellt. Hierbei lag der Schwerpunkt bei den Aktivitäten des deutschen Anteils der trinationalen Polygone-Einrichtung, der sogenannten „Multinational Aircrew Electronic Warfare Tactics Facility“ in Rheinland-Pfalz.

Nach den Ausführungen zur EK-spezifischen Gruppe für Taktik, Technik und Verfahren und einem Überblick über die Besonderheiten der Dienststelle schloss sich die Besichtigung einiger vor Ort befindlicher Waffensysteme und Störplattformen an. Der Inspekteur konnte sich davon überzeugen, dass im Verband der elektronische Kampf als Gesamtkomplex behandelt wird. Sowohl luftfahrzeugspezifische als auch landgestützte elektronische Schutzausstattungen werden an die Herausforderungen in den Einsatzgebieten angepasst. Die Angehörigen der Dienststelle unterstützen die fliegenden Verbände von Luftwaffe, Heer und Marine bei jeglichen Einsätzen und Übung. Weiterhin findet vor Ort lehrgangsgebundene Ausbildung statt. All diese Aufgaben werden beim Zentrum Elektronischer Kampf für fliegende Waffensysteme bearbeitet.

In einer tiefergehenden Gesprächsrunde mit den jeweiligen Waffensystemexperten wurden derzeitige und künftige Herausforderungen erörtert, die das Einsatzspektrum der Bundeswehr und die immer komplexer werdenden Szenarien für die nächsten Jahre bereithalten. Auch der technologische Wandel, die Weiterentwicklung und die Einführung neuer Luftfahrzeuge boten Gesprächsstoff, um die Dienststelle und deren Aufgaben personell und materiell zukunftsfähig auszurichten. Generalleutnant Gerhartz unterstrich die wesentliche Rolle der Angehörigen des Zentrums als einsatzrelevanter Dienstleister. Andere Nationen würden ihn beneiden, eine solche Unikatdienststelle fest in der Luftwaffe verankert zu haben. Bevor sich Generalleutnant Gerhartz auf den Rückweg machte, nutzte er noch die Gelegenheit, um sich mit den Kompaniefeldwebeln und Personalvertretungen auszutauschen. (linde)

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