Newsticker
Rund 53.000 Impfdosen in Bayerns Impfzentren weggeworfen
  1. Startseite
  2. Lokales (Schwabmünchen)
  3. Königsbrunn: Familie im Viehwagen abtransportiert

Königsbrunn
12.08.2018

Familie im Viehwagen abtransportiert

Barbara Blaschka ist auf den Spuren ihrer Eltern. Auf dem alten Foto ist die Tankstelle ihres Vaters in Reichenberg zu sehen.
3 Bilder
Barbara Blaschka ist auf den Spuren ihrer Eltern. Auf dem alten Foto ist die Tankstelle ihres Vaters in Reichenberg zu sehen.
Foto: Foto: Marion Kehlenbach

Sudetendeutsche Landsmannschaft erinnert in Königsbrunn an persönliche Schicksale und an die Enteignung der Vertriebenen.

Mit Musik, Filmen, Vorträgen und vielen Ehrungen feiern der Kreisverband sowie der Ortsverband Königsbrunn/Wehringen der Sudetendeutschen Landsmannschaft ihren Heimattag. Eindringliche Worte kommen dabei vom Kreisvorsitzenden Kurt Aue. Er erinnert an die Benes-Dekrete, die bis heute ihre formale Gültigkeit behalten haben. Mit diesen Dekreten wurde die Enteignung der Vertriebenen gerechtfertigt. Aue will, wie er sagt, „die Ideologie, die hinter den Unrechtsdekreten steht, aus den Köpfen der Menschen beseitigen“. Sein Ziel sei es, mit den Menschen in Tschechien zu reden, damit sie das Unrecht anerkennen. „Wir müssen ihnen die Hand reichen und sie müssen uns die Hand entgegen- strecken – ich gehe in Richtung Versöhnung.“ Aue war zwei Jahre alt, als seine Familie im Viehwaggon abtransportiert wurde. Seine Großmutter sei auf der Flucht vergewaltigt und ermordet worden. Er selber ist aus dem Viehwaggon herausgefallen. „Ich hatte aber eine Nummer erhalten und ein Tscheche hat mich unter Einsatz seines Lebens über die Grenze gebracht.“

Dieser Artikel ist hier noch nicht zu Ende, sondern unseren Abonnenten vorbehalten. Ihre Browser-Einstellungen verhindern leider, dass wir an dieser Stelle einen Hinweis auf unser Abo-Angebot ausspielen. Wenn Sie weiterlesen wollen, können Sie hier unser PLUS+ Angebot testen. Wenn Sie bereits PLUS+ Abonnent sind, .

Dieser Artikel ist hier noch nicht zu Ende, sondern unseren Abonnenten vorbehalten. Ihre Browser-Einstellungen verhindern leider, dass wir an dieser Stelle einen Hinweis auf unser Abo-Angebot ausspielen. Wenn Sie weiterlesen wollen, können Sie hier unser PLUS+ Angebot testen.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.