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Landwirtschaft braucht wieder ein Gesicht

Landwirtschaft braucht wieder ein Gesicht
Kommentar Von Maximilian Czysz
07.01.2020

Landwirtschaft braucht wieder ein Gesicht. Daher ist der Weg der Bewegung „Land schafft Verbindung“ richtig.

Landwirte müssen sich zeigen – so wie am Wochenende an der B17. Viele Verbraucher haben sie aus den Augen und damit auch aus dem Sinn verloren. Aber: Die Landwirte, die sich im Augenblick als Buhmänner der Nation fühlen, sind es doch, die unser täglich Brot erzeugen. Das wird allzu oft vergessen in einer Welt, die zunehmend schnelllebig und oberflächlich geworden ist. Wir konsumieren Lebensmittel häufig blind und beachten kaum noch, dass sie eigentlich Mittel zum Leben sind. Genau deshalb verdienen sie mehr Beachtung. Denn die Milch kommt eben nicht aus der lila Kuh und Erdbeeren gibt es auch ohne Joghurt. Und Gemüse wird nicht im Supermarkt geerntet.

Ein bewussterer Umgang mit Landwirtschaft, Natur und Umwelt tut Not. Wer die Mittel zum Leben schätzen will, muss sich mehr Zeit für sie nehmen. Genau das ist das große Thema der hektischen Generation der 30- bis 50-Jährigen, die sich eine Fertigpizza in den Ofen schiebt, wenn’s mal wieder schnell gehen muss.

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