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Konzert

30.11.2018

Licht und Klang in St. Martin

Der Chor St. Martin unter der Leitung von Gabriele Riemann trat in Lagerlechfeld auf.
Bild: Nicole Fischer

130 Besucher erleben in Lagerlechfeld einen musikalischen Einklang in den Advent

Einen musikalischen Hörgenuss erlebten rund 130 Besucher in der Kirche St. Martin in Lagerlechfeld mit dem Chor & Band St. Martin unter der Leitung von Gabriele Riemann, sowie mit den Gästen, dem jugendlichen Bläserquartett aus Bobingen. Die vorweihnachtliche Zeit wird in der Gesellschaft oft von Hektik und Kaufrausch, von Glühweindunst und endlosem Weihnachtsliedgedudel bestimmt. Durch die gelungene Darbietung der stilvoll ausgesuchten abwechslungsreichen Lieder ist es den Künstlern gelungen, den Besuchern einen großen musikalischen Liederstrauß zu schenken. Eine Stunde, in der die Zuhörer die Seele baumeln lassen und die wunderschönen klaren Stimmen genießen konnten. Das Zusammenspiel zwischen Chor und Band bescherte den Zuhörern ein angenehmes schönes Gänsehautgefühl.

Der musikalische Pralinenkasten war reich gefüllt: Moderne Lieder zur Liturgie mit peppigen Rhythmen über Gospels bis zu Musicalmelodien gehörten zum Repertoire des Chores, der sich aus 26 Mitgliedern aus unterschiedlichen Gemeinden im südlichen Raum zusammensetzt. „Dream a little dream of me“ von den Mamas and the Papas wurde im Duett gesungen von Gabriele Riemann und Werner Habereder. Mit dem Lied „Weit weit weg“ von Hubert von Goisern sorgte der Gitarrist Bertram Hafner mit seinem Gitarrensolo für Stimmung, denn hier küsst die Volksmusik moderne Rockmusik.

Durch den gekonnten Einsatz der Querflöte, gespielt von der Großaitingerin Martina Stauderer, wurde der Zuhörer bei dem Lied „Nessaja“ (bekannt durch die Version von Peter Maffay „Ich wollte nie erwachsen sein“) in die Drachenwelt von „Tabaluga“ verzaubert. Dynamik wurde bei dem sogenannten Marschlied „“Siyahamba“, eingebracht. Eine afrikanische Hymne, bei der African djembes für das richtige Feeling gesorgt haben. Die junge Bläsergruppe aus Bobingen rundete die Vielfalt der musikalischen Darbietungen gekonnt ab.

Neben diesen modernen Liedern ist aber auch der tiefere Sinn des Advents hervorgehoben worden, unter anderem mit den Liedern „Gott hört dein Gebet“ und „Shine your light“, nämlich das Herz zu öffnen für Gott. Mit dem Lied „Barbar’ Ann“ von den Beach Boys endete das offizielle Programm, bei dem jeder Gast mitgewippt oder geschnipst hat. Nach den berechtigten Zugaben und großem Applaus wurden die Besucher beschwingt und glücklich nach Hause entlassen.

Ein Konzert mit musikalischer Klasse und spürbarem Herzblut von allen Beteiligten. Rundum ein stimmiges wunderbares Erlebnis in der staden Zeit mit Licht und Klang.

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