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Graben

10.01.2019

Panther-Kapitän Steffen Tölzer in Graben geehrt

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Interessante Geschichten erzählte der Kapitän der Ausgburger Panther, Steffen Tölzer, auf die Fragen von Andreas Scharf.
Bild: Uwe Bolten

Beim traditionellen Neubürger- und Neujahrsempfang im Bürgersaal zeichnet Graben Persönlichkeiten aus. Warum auch ein Eishockey-Star zu den Geehrten zählt.

Die Vereinshymne der Augsburger Panther schallte durch den Bürgersaal und kündigte einen Sportler an, der vielen Eishockey-Fans bekannt ist: Steffen Tölzer, der Kapitän der Panther. Der in Zittau geborene Verteidiger wohnt seit einiger Zeit in Graben. Mit weit über 600 Spielen in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gilt er als ein überaus erfahrener Spieler. Im Spielerkreis genießt er hohe Anerkennung, was sein seit 2014 bestehendes Kapitänsamt belegt.

Bürgermeister Scharf interviewt Steffen Tölzer

„Du bist jetzt 33 Jahre alt. Wie lange kannst du noch auf dem Niveau spielen?“, fragte Bürgermeister Andreas Scharf den DEL-Profi. „Das kommt auf die Verletzungen an“, antwortete der 100 Kilogramm schwere Verteidiger der Panther, aus der Tölzer nicht weg möchte. „Dort, wo man sich wohlfühlt, da soll man bleiben“, kommentierte der Verteidiger, der mittlerweile seine 16. Saison bei den Panthern aufläuft. Etwas ernster, aber nicht verbissen, beschrieb er die wenige Stunden vor dem Empfang beendete Ligapartie, bei der die Panther von der DEG aus Düsseldorf im Curt-Frenzel-Stadion mit 3:6 besiegt wurden. „Wir waren nicht schlecht, mussten dann aufmachen. Das war der Anfang vom Ende“, kommentierte er. „Wir haben noch eine Menge Spiele vor uns, um uns unter den ersten sechs Mannschaften direkt für die Play-offs zu qualifizieren“, fügte er hinzu und bestätigte, dass die deutsche Meisterschaft zu seinen Traumzielen gehöre.

Tölzer erhielt in Anerkennung seiner Leistung das „Gräbinger Badetuch“ sowie ein Gemeindewappen. Der Eintrag ins Goldene Buch der Gemeinde dokumentier- te die Ehrung beim Empfang. Neben dem Panther-Kapitän wurden noch zwei weitere Sportler ausgezeichnet.

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Der 14-jährige Lukas Beran ist bayerischer Vizemeister

Der 14-jährige Lukas Beran, der im Juni 2018 für den TSV Schwabmünchen im Blockmehrkampf bei den bayerischen Meisterschaften der Jugend in der Klasse M14 startete, erreichte nach sechs Stunden Wettkampf den Titel des bayerischen Vizemeisters. Schon einen Monat später errang er erneut den zweiten Platz bei seinem ersten zweitägigen Mehrkampf in Garmisch. „Das Besondere dabei waren mehrfache Vereinsrekorde und persönliche Bestleistungen“, berichtete Scharf zusammenfassend aus den Wettkampfergebnissen. Im Bühneninterview erzählte Beran, dass er vier- bis sechsmal pro Woche rund eineinhalb Stunden trainiere, um diese Leistungen zu erbringen. „Die Breite der Sportarten aus der Leichtathletik, die im Neunkampf zusammenkommen, machen mir einfach Spaß“, sagte Beran.

Der deutsche Meister in der Disziplin „25 Meter mit der Luftpistole Jugend“ wurde Anfang September auf der Olympia-Schießanlage in München ermittelt. In einem äußerst packenden Wettkampf, den der Gräbinger Tobias Gsöll für sich entschied, setzte sich der für die Singoldschützen Großaitingen startende Sportschütze durch eine imposante Leistung insbesondere im zweiten Durchgang gegen die Konkurrenz durch (wir berichteten). So ruhig wie auf dem Schießstand berichtete Gsöll, der erst seit drei Jahren im Schießsport aktiv ist, vom Wettkampf.

Neubürger und Personen des öffentlichen Lebens standen im Fokus

Neben den Ehrengästen aus dem sportlichen Bereich standen die Neubürger und Personen des öffentlichen Lebens im Fokus. „Der Neujahrsempfang soll uns alle weiter zusammenbringen“, betonte Bürgermeister Andreas Scharf, der wie immer auf die übliche listenmäßige Verlesung und Begrüßung der Repräsentanten verzichtete. „Diese Art empfinde ich als sehr angenehm. So können wir die Gesichter eher den einzelnen Bereichen zuordnen“, sagte eine Neubürgerin nach der in Schlaglichtern über deren Tätigkeit formulierte Vorstellung von Vertretern der Kirchen, der Wirtschaft, aus Bildung und Kultur, Soziales und Gesundheit sowie den Vereinen und Organisationen.

„Dank der guten und mutigen Entscheidung der Selbstständigkeit vor 25 Jahren, aber auch aufgrund des immensen ehrenamtlichen Engagements und vielfältigen Angebots kann die Gemeinde Graben mit Zuversicht in die Zukunft blicken. Uns geht’s einfach gut!“, beendete Bürgermeister Scharf seine Worte zum Jahresbeginn.

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